Ein liebender Gott

Ein liebender Gott

Wir leben in einer Konsumgesellschaft – ein Umstand, der eine Menge negativer Begleiterscheinungen mit sich bringt. Die Jagd nach materiellem Glück, Karriere, Ruhm, Anerkennung und Erlebnissen und anderem mehr ist die Ursache dafür, dass immer mehr Menschen schon im Kindesalter infolge eines Mangels an Liebe, Liebkosungen, Ermunterungen und gemeinsam verbrachter Zeit Verletzungen davon tragen. Die Ablehnung und das Defizit von Liebe und Interesse in allen möglichen Formen verletzen ihr Herz so sehr, dass es ohne die Hilfe Gottes nicht mehr gesunden kann. Was bleibt, sind verletzte Menschen, die große Probleme mit Beziehungen, mit der Fähigkeit, zu lieben, haben, Menschen, die fast unfähig sind, Liebe anzunehmen oder auch nur an sie zu glauben. Diese Verletzungen sind auch verantwortlich für das Problem, nicht an Gottes Güte und Liebe glauben zu können.


Ich weiß, wovon ich rede, denn dies könnte auch das Zeugnis meines Lebens sein. Viele Jahre lang nahm ich Gott als strafenden Richter und nicht als liebenden Vater wahr. Viele Dinge haben sich inzwischen geändert, aber auch heute ist noch nicht alles so, wie es sein sollte. Jesus sagt:

Matthäus 5,8 (NeÜ): Wie glücklich sind die, die ein reines Herz haben! Sie werden Gott sehen.


Falls wir kein heiles und reines Herz haben, werden wir nicht Gott, sondern nur Seine Karikatur sehen, die infolge dieser Verletzungen im Herzen noch dazu verzerrt sein wird. Manche Leute sehen, wenn sie beginnen, in der Bibel zu lesen, auf jeder Seite den Tod. Andere sehen nur Gottes Strafen oder nur eine Sammlung von Geboten, Verboten und Weisungen. Als ich früher beispielsweise von Gottes Angebot der Errettung las, sah ich darin eigentlich nur Gottes Drohung mit der Hölle. Gott ist aber vor allem ein liebender Gott und Vater, nicht nur ein strafender Gott. Ich empfehle, die ganze Bibel mit dem bittenden Gebet zu lesen, dass Gott uns sich selbst, seinen tatsächlichen Charakter offenbaren möge. Ich bin davon überzeugt, dass auch Gottes Herz sich danach sehnt, dass wir ihn so kennen, wie er ist….

 

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