Ein liebender Gott - Segen durch Gehorsam

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Segen durch Gehorsam

Gott will uns den Sieg schenken, wenn wir seine Gebote in Gehorsam befolgen. Von einem umwerfenden Beispiel dafür, wie es aussieht, wenn Gott kämpft, lesen wir im 31. Kapitel des Buches Numeri (4. Mose). Es handelt sich um eine Geschichte, wo Jehova dem Mose befiehlt, die Israeliten an den Medianitern zu rächen. Mose hält sich strikt an die Weisungen Gottes. Insgesamt schickt er 12000 Krieger, jeweils eine Tausendschaft aus allen Stämmen Israels, in die Schlacht. Das Ergebnis war eine desaströse Niederlage der Medianiter, deren Krieger bis zum letzten Mann, einschließlich ihrer fünf Könige, erschlagen wurden. Das ist ein phantastisches Ergebnis. Umso verstörender ist das, was wir dann in den Versen 48 bis 50 lesen:

4. Mose 31,48-50 (ELB): Und es traten zu Mose die Vorgesetzten über die Tausende des Heeres, die Obersten über tausend und die Obersten über hundert, und sprachen zu Mose : Deine Knechte haben die Summe der Kriegsleute aufgenommen, die unter unserer Hand waren, und es fehlt von uns nicht ein Mann. Und so bringen wir eine Opfergabe für Jehova dar, ein jeder, was er an goldenem Geschmeide gefunden hat: Armspangen und Handspangen, Fingerringe, Ohrringe und Spangen, um für unsere Seelen Sühnung zu tun vor Jehova.


5. Mose 10,12-13 (ELB): Und nun, Israel, was fordert Jehova, dein Gott, von dir, als nur, Jehova, deinen Gott, zu fürchten, auf allen seinen Wegen zu wandeln und ihn zu lieben, und Jehova, deinem Gott, zu dienen mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, 13indem du die Gebote Jehovas und seine Satzungen, die ich dir heute gebiete, beobachtest, dir zum Guten?


Sehen Sie? Wir sollen Gott nicht deshalb ehren und lieben und nach seinen Geboten handeln, damit wir sagen bzw. uns einbilden können, dass wir etwas für Gott getan haben. Nein, es ist ganz einfach so, das ein solches Handeln das Beste ist, was wir überhaupt tun können. Oder – wie Mose sagt – es ist zu unserem Guten. Wir besitzen gar nicht genug Verstand, Weisheit und Wissen, um selbst erkennen zu können, was für uns gut oder das Beste ist. Wir wurden nicht so geschaffen, dass wir „uns selbst Gott“ wären. Nicht gemeint ist damit aber die Verwegenheit, sein Leben voll und ganz in die eigene Hand zu nehmen, denn das ist nur ein Zeichen von Auflehnung, Stolz und Mangel an Verstand und Weisheit. Würden wir Gottes Charakter kennen, wäre es für uns ungleich einfacher, ihm zu gehorchen und uns nach seinen Empfehlungen und Weisungen zu richten. Wir wären ihm sogar für seine Ermahnungen dankbar, denn die würden wir dann als eine Erziehungsmaßnahme unseres perfekten, liebenden himmlischen Vaters und nicht als „Vorwürfe und Belästigungen“ empfinden. Das war für mich auch einer der Hauptgründe, warum ich diesen Artikel geschrieben habe – hinter den Geschichten der Bibel den tatsächlichen Charakter Gottes zu entdecken.


5. Mose 12,23-25 (ELB): Nur halte daran fest, kein Blut zu essen, denn das Blut ist die Seele; und du sollst nicht die Seele mit dem Fleische essen; 24du sollst es nicht essen, du sollst es auf die Erde gießen wie Wasser; 25du sollst es nicht essen, auf daß es dir und deinen Kindern nach dir wohlgehe, weil du tust, was recht ist in den Augen Jehovas.


Immer und immer wieder erinnert Gott uns daran, dass wir uns deshalb nach seinen Geboten und Weisungen verhalten sollen, damit es uns gut geht, damit wir „glücklich“ leben können. Denken Sie aber bitte nicht aus dem Blickwinkel des Eigennutzes darüber nach! Gott ist noch unendlich viel besser, als jeder Segen von ihm ohnehin schon ist.


5. Mose 28,62-63 (ELB): Und ihr werdet übrigbleiben als ein geringes Häuflein, anstatt daß ihr waret wie die Sterne des Himmels an Menge; weil du der Stimme Jehovas, deines Gottes, nicht gehorcht hast. - Und es wird geschehen: So wie Jehova sich über euch freute, euch wohlzutun und euch zu mehren, also wird Jehova sich über euch freuen, euch zu Grunde zu richten und euch zu vertilgen; und ihr werdet herausgerissen werden aus dem Lande, wohin du kommst, um es in Besitz zu nehmen.


5. Mose 30,19-20 (ELB): Ich nehme heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch: Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, auf daß du lebest, du und dein Same, indem du Jehova, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst; denn das ist dein Leben und die Länge deiner Tage, daß du in dem Lande wohnest, welches Jehova deinen Vätern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat, ihnen zu geben.


Jesaja 1,11-20: Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer? - spricht Jehova; ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes der Mastkälber, und am Blute von Farren und Lämmern und jungen Böcken habe ich kein Gefallen. Wenn ihr kommet, um vor meinem Angesicht zu erscheinen, wer hat dieses von eurer Hand gefordert, meine Vorhöfe zu zertreten? Bringet keine eitle Opfergabe mehr! Räucherwerk ist mir ein Greuel. Neumond und Sabbath, das Berufen von Versammlungen: Frevel und Festversammlung mag ich nicht. Eure Neumonde und eure Festzeiten haßt meine Seele; sie sind mir zur Last geworden, ich bin des Tragens müde. Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch; selbst wenn ihr des Betens viel machet, höre ich nicht: eure Hände sind voll Blutes. Waschet euch, reiniget euch; schaffet die Schlechtigkeit eurer Handlungen mir aus den Augen, lasset ab vom Übeltun! Lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, leitet den Bedrückten; schaffet Recht der Waise, führet der Witwe Sache! Kommt denn und laßt uns miteinander rechten, spricht Jehova. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden. Wenn ihr willig seid und höret, so sollt ihr das Gute des Landes essen. Wenn ihr euch aber weigert und widerspenstig seid, so sollt ihr vom Schwerte verzehrt werden. Denn der Mund Jehovas hat geredet.


Jeremia 7,23-26 (ELB): sondern dieses Wort habe ich ihnen geboten, und gesagt : Höret auf meine Stimme, so werde ich euer Gott sein, und ihr werdet mein Volk sein; und wandelt auf dem ganzen Wege, den ich euch gebiete, auf daß es euch wohlgehe. Aber sie haben nicht gehört und ihr Ohr nicht geneigt, sondern haben gewandelt in den Ratschlägen, in dem Starrsinn ihres bösen Herzens; und sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Angesicht. Von dem Tage an, da eure Väter aus dem Lande Ägypten auszogen, bis auf diesen Tag habe ich alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, täglich früh mich aufmachend und sendend. Aber sie haben nicht auf mich gehört und ihr Ohr nicht geneigt; und sie haben ihren Nacken verhärtet, haben es ärger gemacht als ihre Väter.


Erkennen Sie hier den Charakter Gottes? Von Anfang an erwartet Gott von uns Gehorsam. Und er will uns segnen. Er tut alles dafür, dass wir verstehen und Gehorsam leisten. Alle seine Knechte - Propheten - schickt er zu uns, damit sie uns Sein Wort ausrichten und ein Erinnerung rufen.


Jeremia 35,14-17 (ELB): Die Worte Jonadabs, des Sohnes Rekabs, die er seinen Kindern geboten hat, keinen Wein zu trinken, sind gehalten worden, und bis auf diesen Tag trinken sie keinen Wein; denn sie haben dem Gebot ihres Vaters gehorcht. Und ich habe zu euch geredet, früh mich aufmachend und redend; aber ihr habt nicht auf mich gehört. Und ich habe alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, früh mich aufmachend und sendend, und habe gesprochen: Kehret doch um, ein jeder von seinem bösen Wege, und machet eure Handlungen gut, und wandelt nicht anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen, so sollt ihr in dem Lande wohnen, das ich euch und euren Vätern gegeben habe; aber ihr habt eurer Ohr nicht geneigt und nicht auf mich gehört. Ja, die Kinder Jonadabs, des Sohnes Rekabs, haben das Gebot ihres Vaters gehalten, welches er ihnen geboten hat; aber dieses Volk hat nicht auf mich gehört. Darum spricht Jehova, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels, also: Siehe, ich bringe über Juda und über alle Bewohner von Jerusalem all das Unglück, welches ich über sie geredet habe, weil ich zu ihnen geredet und sie nicht gehört, und ich ihnen zugerufen und sie nicht geantwortet haben.


Jeremia 18,7-10 (ELB): Einmal rede ich über ein Volk und über ein Königreich, es auszureißen und abzubrechen und zu zerstören; kehrt aber jenes Volk, über welches ich geredet habe, von seiner Bosheit um, so lasse ich mich des Übels gereuen, das ich ihm zu tun gedachte. Und ein anderes Mal rede ich über ein Volk und über ein Königreich, es zu bauen und zu pflanzen; tut es aber, was böse ist in meinen Augen, so daß es auf meine Stimme nicht hört, so lasse ich mich des Guten gereuen, das ich ihm zu erweisen gesagt hatte.


Immer das gleiche Problem - es geht um unseren Gehorsam bzw. Ungehorsam…


Jeremia 26,2-3 (ELB): So spricht Jehova: Tritt in den Vorhof des Hauses Jehovas und zu allen Städten Judas, welche kommen, um anzubeten im Hause Jehovas, rede alle die Worte, welche ich dir geboten habe, zu ihnen zu reden; tue kein Wort davon. Vielleicht werden sie hören und ein jeder von seinem bösen Wege umkehren: So werde ich mich des Übels gereuen lassen, welches ich ihnen zu tun gedenke wegen der Bosheit ihrer Handlungen.


Jeremia 36,3 (ELB): Vielleicht wird das Haus Juda auf all das Böse hören, welches ich ihnen zu tun gedenke, damit sie umkehren, ein jeder von seinem bösen Wege, und ich ihre Missetat und ihre Sünde vergebe.


Können Sie sehen, wie Gott darüber seufzt? Gott sehnt sich danach, dass wir endlich begreifen. Er sehnt sich danach, dass wir gehorchen und aufhören, Seine Gebote zu übertreten, dass wir aufhören, schlimme Dinge zu tun. Er sehnt sich danach, uns segnen (gute Dinge geben) zu können. Es sind immer nur wir, die mitunter glauben, dass er uns um etwas prellen will, dass Er uns um schöne Erlebnisse bringen will usw.

 

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