Ein liebender Gott - Gott will nicht strafen

Beitragsseiten



Gott will nicht strafen

Ezechiel 22,30-31 (ELB): Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der die Mauer zumauern und vor mir in den Riß treten möchte für das Land, auf daß ich es nicht verderbte; aber ich fand keinen. Und ich gieße meinen Zorn über sie aus, vernichte sie durch das Feuer meines Grimmes; ich bringe ihren Weg auf ihren Kopf, spricht der Herr, Jehova.


Gott will uns wirklich nicht zugrunderichten. Er sehnt sich danach, dass wir auf Ihn hören und von Ihm lernen. Er sucht sogar Menschen, die sich für ihr Land und seine Bewohner verwenden, dass Gott dieses Volk nicht bestrafen muss…..


Ezechiel 33, 10-11 (ELB): Und du, Menschensohn, sprich zu dem Hause Israel : Also sprechet ihr und saget: Unsere Übertretungen und unsere Sünden sind auf uns, und in denselben schwinden wir dahin; wie könnten wir denn leben? Sprich zu ihnen : So wahr ich lebe, spricht der Herr, Jehova, ich habe kein Gefallen am Tode des Gesetzlosen, sondern daß der Gesetzlose von seinem Wege umkehre und lebe! Kehret um, kehret um von euren bösen Wegen! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?


Ich denke, wir sollten einmal für einen Moment innehalten und unser Problem lösen, das aus dem Gedanken erwächst, dass Gott uns als seine Knechte oder Sklaven haben möchte. Das ist ein Gedanke, durch den der Böse versucht, Menschen, die Gott suchen und seinen Willen tun möchten, in dieser oder jener Form genau davon abzuhalten. Wenn wir darüber nachdenken, wundern wir uns vielleicht, wie wir nur auf diese Idee kommen konnten, aber hier ist wirklich Vorsicht geboten: Dieser Gedanke kann sich immer wieder von Neuem einstellen. Ja aber braucht denn Gott eigentlich unser Opfer? Schauen wir uns einmal an, was die Bibel dazu sagt:

Psalmen 50,7-23 (ELB): "Höre, mein Volk, und ich will reden, Israel, und ich will wider dich zeugen! Ich, ich bin Gott, dein Gott. Nicht wegen deiner Schlachtopfer tadle ich dich, und deine Brandopfer sind beständig vor mir. Nicht werde ich Farren nehmen aus deinem Hause, noch Böcke aus deinen Hürden. Denn mein ist alles Getier des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen. Ich kenne alles Gevögel der Berge, und das Wild des Gefildes ist mir bekannt. Wenn mich hungerte, ich würde es dir nicht sagen : denn mein ist der Erdkreis und seine Fülle. Sollte ich das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken? Opfere Gott Lob, und bezahle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tage der Bedrängnis: ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!" Zu dem Gesetzlosen aber spricht Gott : "Was hast du meine Satzungen herzusagen und meinen Bund in deinen Mund zu nehmen? Du hast ja die Zucht gehaßt und hinter dich geworfen meine Worte. Wenn du einen Dieb sahst, so gingst du gern mit ihm um, und dein Teil war mit Ehebrechern. Deinen Mund ließest du los zum Bösen, und Trug flocht deine Zunge. Du saßest da, redetest wider deinen Bruder, wider den Sohn deiner Mutter stießest du Schmähung aus. Solches hast du getan, und ich schwieg; du dachtest, ich sei ganz wie du. Ich werde dich strafen und es dir vor Augen stellen. " Merket doch dieses, die ihr Gottes vergesset, damit ich nicht zerreiße, und kein Erretter sei da! Wer Lob opfert, verherrlicht mich, und wer seinen Weg einrichtet, ihn werde ich da Heil Gottes sehen lassen.


Hiob 35,5-7 (ELB): Blicke gen Himmel und sieh, und schaue die Wolken an -sie sind höher als du. Wenn du sündigst, was tust du ihm an? Und mehren sich deine Übertretungen, was fügst du ihm zu? Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm, oder was empfängt er aus deiner Hand?


Gott hat es in der Tat nicht nötig, dass wir für Ihn den „Diener spielen“. Er ist nicht müde oder hungrig, Ihm gehört der ganze Kosmos mit allem, was in ihm ist. Wenn wir also ungehorsam sind und sündigen, schaden wir damit nur uns selbst, möglicherweise auch noch jenen in unserem nächsten Umfeld. Gott unterweist und ermahnt uns nur zu unserem eigenen Wohl, denn er liebt uns wie der beste aller Väter seine Kinder liebt. Das Wissen darum muss tief in unser Herz eindringen, damit unsere Haltungen so sein können, wie sie sein sollten. Gott sehnt sich danach, dass wir uns nicht aus Angst vor Seinem Zorn oder Seiner Strafe nach Seinen Geboten richten, sondern vor allem deshalb, weil wir wissen, dass er uns liebt und nur das Beste für uns will.

 

1 1 1 1 1 Rating 100% (1 Vote)