Ein liebender Gott - Noah und die Sintflut

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Noah und die Sintflut

1. Mose 6,5-9 (ELB): Und Jehova sah, daß des Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. Und es reute Jehova, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es schmerzte ihn in sein Herz hinein. Und Jehova sprach : Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens vertilgen, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und bis zum Gevögel des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe. Noah aber fand Gnade in den Augen Jehovas. Dies ist die Geschichte Noahs : Noah war ein gerechter, vollkommener Mann unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott.


1. Mose 7,1 (ELB): Und Jehova sprach zu Noah : Gehe in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich habe ich gerecht vor mir erfunden in diesem Geschlecht.


Wir befinden uns erst im sechsten Kapitel der Bibel, und schon sehen wir eine total verkommene Menschheit, die Gott einen so großen Unwillen bereitet, dass er sie vom Antlitz der Erde vertilgen will. Zum Glück fand er wenigstens einen gerechten und untadeligen Menschen - Noah. Gott gibt Noach genaue Instruktionen zum Bau eines riesigen Schiffes (der Arche), und Noah tut alles so, wie ihm befohlen wurde.


1. Mose 6,22 (ELB): Und Noah tat es; nach allem, was Gott ihm geboten hatte, also tat er.


Und hier kommen wir nun zu der alles entscheidenden Wahrheit, der wir auf unserer Reise durch die Bibel auf Schritt und Tritt begegnen. Die alles entscheidende Frage in Beziehung zu Gott ist – neben der Gerechtigkeit – die Liebe, die sich in Gehorsam äußert. Gott ist ein in unglaublicher Weise liebendes Wesen, doch werden wir seine Liebe nicht „genießen“ können, wenn wir ungehorsam sind. Von Noach konnten wir lesen, dass er nicht nur gerecht und untadelig war, sondern auch alles genau so tat, wie ihm von Gotte befohlen worden war.


Als Nachkommen des gefallenen Adam werden wir mit der Neigung zur Auflehnung, zu Egoismus und anderen grässlichen Eigenschaften geboren. Dazu gehören auch der Ungehorsam und die Auflehnung gegen Autoritäten (Eltern, Lehrer, Vorgesetzte, Gott). Noach lehnte sich aus irgendeinem Grunde gegen die gefallene menschliche Natur auf und lebte ein gerechtes Leben, wobei er sich Gott unterordnete. Ergebnis dessen war jener vollkommene Gehorsam.


Gottes Liebe können wir in der Folge auch im Verhalten Gottes gegenüber Noach beobachten. Noachs willen segnet Gott den Menschen erneut, obwohl er weiß, dass der Mensch von Jugend an böse und verdorben ist:

1. Mose 8,219,1 (ELB): Und Jehova roch den lieblichen Geruch, und Jehova sprach in seinem Herzen : Nicht mehr will ich hinfort den Erdboden verfluchen um des Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; und nicht mehr will ich hinfort alles Lebendige schlagen, wie ich getan habe. Forthin, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, und Frost und Hitze, und Sommer und Winter, und Tag und Nacht. Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde;

 

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