Buber-Rosenzweig Translation OT (1929) - Isaiah - chapter 9

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Informace o Studijní on-line bibli (SOB) (CZ)

   Aplikace, kterou právě používáte, je biblický program Studijní on-line bible (dále jen SOB) verze 2. Jedná se prozatím o testovací verzi, která je oproti původní verzi postavena na HTML5, využívá JavaScriptovou knihovnu JQuery a framework Bootstrap. Nová verze přináší v některých ohledech zjednodušení, v některých ohledech je tomu naopak. Hlavní výhodou by měla být možnost využívání knihovny JQuery pro novou verzi tooltipů (ze kterých je nově možné kopírovat jejich obsah, případně kliknout na aktivní odkazy na nich). V nové verzi by zobrazení překladů i vyhledávek mělo vypadat "profesionálněji", k dispozici by měly být navíc např. informace o modulech apod. Přehrávač namluvených překladů je nyní postaven na technologii HTML5, tzn., že již ke svému provozu nepotřebuje podporu Flash playeru (který již oficiálně např. pro platformu Android není k dispozici, a u kterého se počítá s postupným všeobecným útlumem).

© 2011-2100
 

 

Information about the "Online Bible Study" (SOB) (EN)

   Application you're using is a biblical program Online Bible Study (SOB), version Nr. 2. This is yet a testing release, which is (compared to the previous version) based on HTML5, uses JQuery JavaScript library and Bootstrap framework. The new version brings in some aspects simplifications. The major advantage should be the possibility of using JQuery for the new version tooltips (from which it is now possible to copy their content, or click on active hyperlinks). In the new version are also available informations about the modules and the like. The player of the narrated translations is now HTML5 powered (he does not need Flash player). I hope, that the new features will be gradually added.

 

 

 

Kontakt

(kontaktné informácie - contact info - Kontaktinformationen - контактная информация - informacje kontaktowe - información de contacto - πληροφορίες επικοινωνίας)

 

Diviš Libor
URL: www.obohu.cz
E-mail: infoobohu.cz
Skype: libordivis

 

 

 

Buber-Rosenzweig Translation OT (1929)

... no information about this module ...

 

Guestbook



 

 



Joe   (4.3.2021 - 17:49)
E-mail: joe.jace.mail.de
Hallo und vielen Dank für die hilfreiche Suchfunktion bei den hebräischen Bibeln – ich benutze sie seit Jahren zur Überprüfung der masoretischen Zählungen von Wortpaaren. Ein Schreibfehler am Ende von Josua 11,16 (Elberfelder 1905) "und das ebirge Israel und seine Niederung", es müsste heißen "und das Gebirge Israel und seine Niederung". Grüße aus Zittau / Sachsen

Danke. Natürlich hast du recht - ich habe es bereits behoben.    Libor

Josef   (4.2.2021 - 15:51)
E-mail: pepas74seznam.cz
Tak tohle mě velmi potěšilo. Je to dobře ovladatelné na rozdíl od jiných zdrojů. Děkuji moc! :)

Lukáš   (24.11.2020 - 10:02)
E-mail: lukasnemecek536gmail.com
Chyba v textu Kat. lit. překlad. Zjevení 11, 10. protože tito dva poroci jim způsobili hodně trápení.

Zdeněk Staněk   (22.8.2020 - 14:36)
E-mail: zdenek.stanekwhitepaper.bluefile.cz
Chybí 'ě': http://obohu.cz/csp.php?k=2Te&kap=3&v=4

Vskutku. Již jsem to opravil.    Libor

Ani Gallert   (4.7.2018 - 16:24)
E-mail: cactus.gomeragmail.com
Vielen, vielen Dank für diese Seite (und dass wir sie kostenfrei nutzen können)! Sie ist sehr gut gemacht und eröffnet beim Bibelstudium völlig neue Einblicke! Eine dringende Frage habe ich zur Adolf Ernst Knoch Bibel - die Begriffe, die kursiv und hell in den Versen dargestellt sind - bedeuteten diese, die Worte wurden von Knoch hinzugefügt, weil im Original nicht mehr erhalten? Oder wie ist das zu verstehen? Vielen Dank und Gottes Segen, Ani

Hallo, Ani. Kursiv und hell - das sind die Worte, die nicht im Originaltext sind, aber sie sind wichtig für das richtige Verständnis. Sie können es im VERGLEICHS-MODUS gut sehen. Schauen Sie sich zum Beispiel das Münchener Neues Testament an...     Libor

Andreas Boldt   (27.2.2018 - 05:41)
E-mail: andyp1gmx.net
Ich habe diese Seite gefunden um einfach Bibel online zu benutzen in verschiedenen Sprachen - ich bin überzeugt das Gott sein Wort bewahrt hat in allen Sprachen. Und weiß bis zum Ende hin wird sein Wort leuchten. "Denn mein Wort wird nicht leer zu mir zurückkehren..." - Gottes Segen für die segensreiche Arbeit die ihr tut. Leider kann ich kein Tscheschisch aber habe auch Bekannte in der Slowakei und bin Euch sehr verbunden im Sinne des Protestantismus. Ich benutze die Bibel jeden Tag. Andreas Boldt

Ich danke Ihnen, Andreas. Diese Anwendung ist viel mehr als nur eine Online-Bibel. Versuchen Sie bitte herauszufinden, welche Optionen und Funktionen SOB anbietet... (Anleitung) Libor

Juraj Kaličiak   (5.2.2018 - 11:06)
E-mail: juro.kaliciakgmail.com
Nech Vám pán odplatí Jeho spôsobom, toto je nejlepšia verzia práce s Božím slovom. Vyhladávanie, režim porovnávania sú skvelé. Pracujem s touto stránkou už celé roky a cítim povinnosť povzbudiť autorov, že je toto určite požehnaná práca. Veľa to používam aj na mobile, ako rýchlu online bibliu. Oceňujem odvahu vydania prekladu Jozefa Roháčka v edícii Dušana Seberíniho s doslovným prekladom Božieho mena. Výborná je možnosť porovnania s gréckymi originál textami so strongovými číslami. Buďte požehnaní bratia. Juraj

Vďaka Juraj. Je príjemné počuť, že tento biblický program používate už dlhší čas, a že ste s ním spokojný. Snažím sa SOB stále vylepšovať. Nie sú žiadni autori - je iba jeden amatér, ktorý chce (okrem bežných funkcií biblických programov) najmä sprístupniť originálny text biblie pre všetkých - aj bez znalosti biblických jazykov. Libor

John Builer   (30.1.2018 - 07:07)
E-mail: Johnbuilercontbay.com
Ganz, ganz grosse Klasse, diese Seite, besser, als alles andere!!! Vielen Dank!!! Bitte machen Sie so weiter!!! Danke! Regards, John Builer

Danke, ich schätze es wirklich ...

Zdeněk Staněk   (27.12.2017 - 15:34)
E-mail: zdenek.stanekwhitepaper.bluefile.cz
WLC 5M 6:4 v prvním slově chybí souhláska ajin a v posledním slově dálet. Díval jsem se do jiných zpracování textu WLC a tam jsou.

OK. Upravil jsem text podle textu Tanachu.

Vladimir Bartoš   (23.11.2017 - 23:15)
E-mail: bartos.vlemail.cz
Tyto stránky jsem objevil náhodou, když jsem hledal on line čtení Bible. Jsem úplně nadšený z toho, jaké jsou zde možností a chci za to poděkovat!!

Jsem rád, že Vás tento on-line biblický program tolik zaujal. Věřím, že se to ještě zlepší, když si prostudujete návod, případně novinky na Facebooku :-)

Libor Diviš   (14.10.2016 - 08:02)
Vítejte v knize hostů. Sem můžete vkládat své komentáře k nové verzi SOB (Studijní on-line bible). Jen bych Vás chtěl poprosit, abyste si předtím prostudovali návod k tomuto biblickému programu.

Welcome. Here you can write your comments relating to this new version of the online biblical program SOB (Online Bible Study) - your assessment, proposals, error notices etc.

 

 

   

Buber-Rosenzweig Translation OT (1929)


1Das Volk, die in Finsternis gehen, ersehen ein großes Licht, die Siedler im Todschattenlande, Licht erglänzt über sie.2Reich machst du den Jubel, groß machst du die Freude, sie freun sich vor deinem Antlitz, wie beim Erntefreudenfest, gleichwie man jubelt beim Beuteverteilen.3Denn das Joch seiner Fron, das die Schulter ihm beugt, den Stock, der es antreibt, du zerknickst sie wie am Midjantag.4Denn alljeder Stiefel, herstiefelnd mit Gedröhn, Rock in Blutlachen gewälzt, zum Brande, Feuerfraß wirds.5Denn ein Neugeborner ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, auf seiner Schulter wird die Fürstenschaft sein. Seinen Wundernamen ruft man: Ratsmann des heldischen Gottes, Vater des Siegesgewinns, Fürst des Friedens.6Zu reicher Fürstenschaft und zum Frieden ohne Ende über Dawids Stuhl, über seiner Königsmacht, zu gründen die, sie zu stützen mit Gerechtigkeit, mit Wahrhaftigkeit, von jetzt in die Zeit fort: vollbringen wird das SEIN des Umscharten Eifer.7Rede sendet mein Herr auf Jaakob hin, nieder fällt sie auf Jissrael,8erkennen sollen sies, all das Volk, Efrajim, Samariens Sasse, in dem Hochmut, in der Herzensgroßsucht, da sie sprachen:9»Ziegel sind eingefallen, mit Quadern bauen wirs auf, Maulbeerfeigen sind umgehaun, mit Zedern tauschen wirs aus!«10ER wiegelt Rzins Unterfürsten gegen es auf, seine Feinde stachelt er an,11Aram von vorn, die Philister von hinten, sie fressen Jissrael vollen Munds bei alledem kehrt sein Zorn nicht um, und noch ist seine Hand gereckt.12Nicht kehrt das Volk um zu dem, der es schlug, IHN den Umscharten suchen sie nicht.13Da rottet ER von Jissrael aus Kopf und Schwanz, Palmwedel und Binse an einem Tag. 14- Alte und Hochangesehne, das ist der Kopf, lugunterweisende Künder, das ist der Schwanz. - 15Die dieses Volk lenken, fuhren irre, die sich lenken lassen, werden verstört.16Darum mag an seinen Jünglingen mein Herr sich nicht freuen, sich nicht erbarmen seiner Waisen und Witwen, denn entartet und böslich ist alles, aller Mund redet Schändlichkeit. Bei alledem kehrt sein Zorn nicht um, und noch ist seine Hand gereckt.17Denn wie Feuer sengt der Frevel, er frißt Distel und Dorn, er zündet im Gestrüpp des Waldes, und das wirbelt als Rauchsäulen hoch,18von SEINER, des Umscharten, Wallung ist das Land ausgeglüht, wie Feuers Fraß wurde das Volk. Nicht schont ein Mann seinen Bruder,19man haut ein zur Rechten und hungert, man frißt zur Linken und wird nicht satt, jedermann frißt das Fleisch seines Arms,20Mnasche den Efrajim, Efrajim den Mnasche, die zusammen über Jehuda her - bei alledem kehrt sein Zorn nicht um, und noch ist seine Hand gereckt.


Betrachtungen über die Bücher der Bibel (Synopsis) - J. N. Darby (DE)
Kapitel 7,1-9,7

Dieser Punkt erfordert indes weiteren Aufschluß, und derselbe wird denn auch auf eine bemerkenswerte Weise in der nächsten Prophezeiung (Kap. 7 - 9, 7) gegeben. Gewisse Prophezeiungen waren an die Familie Davids geknüpft, in welchen, wie wir es bei der Betrachtung der Bücher Samuels sahen, Gott die Hoffnungen Israels wieder erneuert hatte, als durch die Wegnahme der Bundeslade die Bande zwischen Ihm und Seinem Volke zerrissen waren, und Er Seine Stätte zu Silo verlassen hatte. Nun aber hat das Haus Davids, der letzte Stützpunkt des Volkes in seiner Verantwortlichkeit, ebenfalls die Treue gebrochen. Ahas hat Jehova verlassen und den Altar eines fremden Gottes in dem Tempel Jehovas aufgerichtet. Im 7. Kapitel schickt daher der Geist Gottes den Propheten mit seinem Sahne Schear-Jaschub - einem symbolischen Kinde, dessen Name bedeutet: Der Überrest wird umkehren - zum Könige und heißt ihn denselben anreden. Doch wie Er es dem Volke gegenüber im 1. Kapitel getan hat, so sucht der Herr auch hier zunächst diesen Sproß des Hauses Davids zu ermutigen, im Glauben zu handeln und so Gott zu verherrlichen. Er läßt ihm mitteilen, daß die Ratschläge Rezins und Pekachs vereitelt werden würden, und schlägt ihm sogar vor, sich ein Zeichen zu fordern. Ahas aber ist zu weit vom Herrn entfernt, um sich dies zunutze zu machen, wenn er auch seiner Antwort eine fromme Form gibt. Und wiederum, wie Er es dem Volke gegenüber getan hatte, kündigt Jehova an, was der Familie Davids und dem Volke unter ihrer Herrschaft widerfahren werde. Zwei Dinge sind es, die den Inhalt dieser Prophezeiung ausmachen: die Gabe Immanuels, des Sohnes der Jungfrau, und die gänzliche Verwüstung des Landes durch den Assyrer. Diese beiden Dinge bilden tatsächlich den Schlüssel zu der ganzen Prophezeiung Jesajas. Nichtsdestoweniger wird es einen Überrest geben. Vers 16 bezieht sich allerdings zunächst auf Schear-Jaschub; die Prophezeiung geht aber weiter. Im 8. Kapitel kündigt das zweite prophetische Kind durch seinen Namen das Herannahen jenes Feindes und dessen Verheerungen an, und dann, weil das Volk die dem Hause Davids gemachten Verheißungen verachtete und dem Fleische frönte, wollte Jehova die Sache in Seine Hand nehmen. Daher werden uns, der Reihenfolge nach, die Geschicke Israels und die dem Überrest erteilten Weisungen vorgeführt sowie Gottes mächtige Dazwischenkunft, um den vollen Segen in der Person des Messias eintreten zu lassen.

Im 7. Kapitel, das von der Verantwortlichkeit des Hauses David handelt, wird Immanuel als ein Zeichen verheißen, doch ist der Erfolg des Assyrers vollständig, er wird durch nichts gehemmt. Sobald aber Immanuel eingeführt ist, ändert sich alles: das Land gehört Ihm. Weil die Wasser Siloahs verachtet worden waren, so reicht der Assyrer wie ein überflutender Strom bis an den Hals, aber Immanuel sichert alles. So schreitet der prophetische Geist bis zu den Ereignissen der letzten Tage voran, von denen Sanherib bloß ein Vorbild war. Er zeigt, wie alle Bündnisse und Ratschläge der Nationen um Immanuels (Gott mit uns) willen zunichte werden. Es ist die vollständige Befreiung Israels in den letzten Tagen (Kap. 8, 5-10). Wie soll sich nun der Überrest verhalten (Kap. 8, 11 ff.)? Er soll sich nicht durch das, was das übrige Volk fürchtet, beängstigen lassen, noch an dessen Bündnissen teilnehmen, sondern er soll Jehova der Heerscharen heiligen und Ihm im Herzen den Platz einräumen, dessen Er würdig ist; und Jehova wird ihm zum Heiligtum sein am Tage der Drangsal.

Doch wer ist dieser Immanuel, dieser Jehova der Heer scharen? Wir wissen es sehr wohl. Daher folgt hier die ganze Geschichte der Verwerfung Christ! und die daraus hervorgehende Stellung des Überrestes und der Nation sowie die schließliche Dazwischenkunft Gottes in Seiner Macht. Dieser Abschnitt ist so klar, daß eine längere Erläuterung überflüssig wäre. Ich will lediglich seine Haupt- punkte ins Auge fassen. Christus wird persönlich zu einem Stein des Anstoßes [1]; infolgedessen wird das Zeugnis Gottes ausschließlich den Herzen und Händen Seiner Jünger, des auserwählten Überrestes Gottes, anvertraut. Er verbirgt Sein Angesicht vor Jakob; aber dem Geiste der Prophezeiung gemäß harrt dieser Überrest auf Ihn und sucht Ihn. Unterdessen sind Christus und die Kinder, die Jehova Ihm gegeben hat, zu Zeichen und zu Wundern den beiden Häusern Israels (V. 18; vgl. Rö 9, 1 - 9). Jene (die Nation), welche den Stein verwerfen, sind in Aufruhr und Bedrängnis im Lande Immanuels, der Zerstörung preisgegeben. Doch ist diese Bedrängnis nicht den früheren Verheerungen des Assyrers gleich, weil der Messias erscheint und die Sache Seines Volkes, den Ratschlüssen Gottes gemäß, in Seine Hand nimmt. Hier nun, wie immer, geht der prophetische Geist von der Erscheinung des Messias, als Licht, sogleich zu den Ergebnissen der Befreiung über, die Er in den letzten Tagen vollbringen wird (siehe Kap. 9, 2. 3). Denn die Kirche (deren Geschichte zwischen der ersten und zweiten Ankunft des Messias liegt) war ein in Gott verborgenes Geheimnis und daher kein Gegenstand der Prophezeiung oder der Verheißung. Nachdem das Joch des Assyrers zerbrochen ist, strahlt der ganze Glanz der Herrlichkeit der göttlichen Person des Messias in der Segnung Seines Volkes hervor.

Diese beiden Personen, der Messias und der Assyrer, bilden die Grundlage jeder Prophezeiung, die von Israel handelt, während dieses Volk als der anerkannte Gegenstand der Wege und Handlungen Gottes betrachtet wird. Bemerken wir noch, daß der Assyrer hier zweimal erscheint. Das erstemal (Kap. 7) ist er das Werkzeug Jehovas zur Züchtigung Israels, und er handelt ganz nach seinem Willen, ohne irgendwie gehemmt zu werden. Das zweitemal (Kap. 8) erscheint er in Verbindung mit einem Zusammenströmen der Nationen und bedeckt das ganze Land, doch werden die gegen Israel versammelten Nationen zersprengt, und ihr Plan wird vereitelt. Die Erwartung der Dazwischenkunft Jehovas (ohne die Angst der Welt in den letzten Tagen zu teilen oder, wie die Welt, seine Kraft in einer Verbindung mit anderen zu suchen, sondern im Gegenteil ein vollkommenes Harren auf Jehova allein) enthält als allgemeiner Grundsatz eine wichtige Unterweisung für die gegenwärtige Zeit.

Kapitel 9,8-12,6

Nachdem der Geist die Haupttatsachen in bezug auf den Messias, Immanuel, behandelt hat, nimmt Er im 8. Verse des 9. Kapitels die allgemeine Geschichte Israels wieder auf, ohne den Messias (außer gegen das Ende der Prophezeiung) besonders zu erwähnen. Dieser Teil der Prophezeiung endet mit dem 12. Kapitel. Obgleich der Hochmut Ephraims erwähnt wird, so wird doch Jakob oder Israel als Ganzes betrachtet. Die verschiedenen Perioden der Züchtigung und Bedrängnis finden wir in den Versen 8 - 12. 13 - 17. 18 - 21 und Kapitel 10, 1 - 4. Dann erscheint der Assyrer wiederum als die eigentliche Zuchtrute Jehovas, und es wird angekündigt, daß, sobald Gott alles, was Er betreffs Zions beschlossen, vollbracht habe (eine Erfüllung, die an dieser Stelle nicht geoffenbart wird), Er die von Ihm gebrauchte Zuchtrute zerbrechen werde, und alsdann wird der Überrest Jehova suchen und sich auf Ihn „stützen"". Das ist der Schlußakt des großartigen Dramas, welches die Handlungen Gottes Israel gegenüber umfaßt. Es gibt eine von Gott beschlossene Gerichtsvollendung für das Land (V. 23). Wenn aber zuletzt der Assyrer seine Hand erhebt, so tritt Jehova auf den Schauplatz und wirft ihn zu Boden. Dann werden der Grimm Jehovas und Sein Zorn gegen Israel, die sich bis dahin niemals abgewandt hatten, endlich vollendet werden in der Vertilgung jener Zuchtrute, welche sich gegen den Herrn rühmte, der sie gebrauchte. Vers 25 steht im Gegensatz zu Kapitel 9, 12. 17. 21 und 10, 4. Die Ereignisse unter Sanherib waren ein Vorbild davon; die Prophezeiung bezieht sich aber auf die Vernichtung des Assyrers in den letzten Tagen, wenn der Grimm gegen Israel aufhören wird. Infolgedessen finden wir in den Kapiteln 11 und 12 den Messias und Seine Regierung, die Quelle der tausendjährigen Segnung des Volkes Gottes. Die ersten Verse von Kapitel 11 geben den Charakter des Messias an; dann folgen die Wirkungen Seiner Regierung.

Mit dem 12. Kapitel endigt eine Abteilung des ganzen Buches. Die folgende Abteilung, die mit dem 13. Kapitel beginnt, geht bis zum Ende des 27., welches ebenfalls die Zustände des Tausendjährigen Reiches beschreibt, wiewohl der Kreis ein ausgedehnterer ist, da die Welt, von der in diesen Kapiteln die Rede ist, auch mit eingeführt wird, während die Kapitel 5 - 12 in besonderer Beziehung zu Israel standen.


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