Bible of Kralice (CZ - 1613) - John - chapter 6

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Informace o Studijní on-line bibli (SOB) (CZ)

   Aplikace, kterou právě používáte, je biblický program Studijní on-line bible (dále jen SOB) verze 2. Jedná se prozatím o testovací verzi, která je oproti původní verzi postavena na HTML5, využívá JavaScriptovou knihovnu JQuery a framework Bootstrap. Nová verze přináší v některých ohledech zjednodušení, v některých ohledech je tomu naopak. Hlavní výhodou by měla být možnost využívání knihovny JQuery pro novou verzi tooltipů (ze kterých je nově možné kopírovat jejich obsah, případně kliknout na aktivní odkazy na nich). V nové verzi by zobrazení překladů i vyhledávek mělo vypadat "profesionálněji", k dispozici by měly být navíc např. informace o modulech apod. Přehrávač namluvených překladů je nyní postaven na technologii HTML5, tzn., že již ke svému provozu nepotřebuje podporu Flash playeru (který již oficiálně např. pro platformu Android není k dispozici, a u kterého se počítá s postupným všeobecným útlumem).

© 2011-2100
 

 

Information about the "Online Bible Study" (SOB) (EN)

   Application you're using is a biblical program Online Bible Study (SOB), version Nr. 2. This is yet a testing release, which is (compared to the previous version) based on HTML5, uses JQuery JavaScript library and Bootstrap framework. The new version brings in some aspects simplifications. The major advantage should be the possibility of using JQuery for the new version tooltips (from which it is now possible to copy their content, or click on active hyperlinks). In the new version are also available informations about the modules and the like. The player of the narrated translations is now HTML5 powered (he does not need Flash player). I hope, that the new features will be gradually added.

 

 

 

Kontakt

(kontaktné informácie - contact info - Kontaktinformationen - контактная информация - informacje kontaktowe - información de contacto - πληροφορίες επικοινωνίας)

 

Diviš Libor
URL: www.obohu.cz
E-mail: infoobohu.cz
Skype: libordivis

 

 

 

Bible of Kralice (CZ - 1613)

Bible svatá aneb všechna písma Starého i Nového zákona podle posledního vydání Kralického z roku 1613.

 

Guestbook



 

 



hudson   (27.1.2024 - 14:55)
E-mail: hudsonpotgmail.com
Hello, I would like to contact developers to tell me where I can get "portuguese almeida revised and updated (with strong’s numbers)" because I want to make a website for studies. Please, for the growth of the kingdom of God.

Lukáš Znojemský   (21.9.2022 - 09:55)
Rád tuto stránku navštěvuji a učím se z ní v posledních týdnech. Velmi mi pomohla jazykově a přiblížila mi význam některých veršů, jejichž plný význam nebo zabarvení bylo ztraceno v překladu. "Obsluha" (tady se za výraz velmi omlouvám) je pohotová a technicky znalá. Velmi doporučuji.

Carola Teach   (14.6.2022 - 19:43)
E-mail: carola24681gmail.com
Hallo Libor Vielen Dank für den Hinweis. Die kroatische Bibel reicht. Soweit ich eine Freundin verstand, ist bosnisch und kroatisch das gleiche und serbisch ähnlich, war ja früher auch ein Land, Jugoslawien , nur das eben da zwischen islamischen und traditionell christlichen Streit von aussen reingebracht und geschürrt wurde. Ich leite die kroatische Bibelsuche gleich weiter Einige können lesen, einige nicht und so ist das Super installiert, das man die Bibel auch auf Audio stellen kann. Toll ist es, das auch die Nafterli Herz Tur-Sinai Bibel in deutsch dabei ist, denn da finde ich vieles, speziell Psalm 91 als Beispiel authentischer formuliert, als in allen anderen deutschen Bibeln. Das jüdische Neue Testament von David H. Stern habe ich auch, aber die Nafterli Herz Tur-Sinai Bibel ist mir persönlich sehr wichtig. Vielen Dank Libor für diese kompakte Internet Webseiten- Arbeit für den Herrn, uns sein noch besser studieren und weiter geben zu können Shalom .

CarolaTeach   (14.6.2022 - 12:32)
E-mail: carola24681gmail.com
Wer hat diese Seite ermöglicht und wer wartet diese Seiteund bezahlt die Website Kosten ? Mit dieser Website dient ihr Gott dem Vater zum Bau der Gemeinde Gottes. Und wir wurden im Buch Korinther aufgerufen, da wo wir genährt werden, auch zu unterstützen. Ich bitte den Admin dieser Seite, mir per email die Kontonummer mitzuteilen, dass ich mit Gaben mtl.segnen kann und nicht nur fromme Sprüche loslasse, denn seit kurzem bekam ich den Link dieser Seite und arbeite sehr gerne auf dieser Seite und gebe den Link weiter. Bitte das sich der Webseitengründer meldet. Danke.

Herzlichen Dank für Ihr Angebot. Aber ich brauche Ihre Hilfe nicht, ich leide nicht an Mangel :-) Wenn Sie helfen möchten, helfen Sie bitte jemandem in Ihrer Nähe.    Libor

Carola Teach   (14.6.2022 - 12:12)
E-mail: carola24681gmail.com
Vielen Dank für diese Möglichkeit Bibel-Ausgaben vergleichen zu können. Eine sehr gut aufgebaute Strukturierung und sehr bedien- freundlich. Ich hätte eine Bittende Frage. Habt Ihr auch die bosnische Bibel oder besteht da Möglichkeit, auch für Bosnieer, Kroaten, Serben die bosnische Bibel hier zu hinterlegen. Ich habe seit 2015 sehr viel Kontakt zu Bosnierer , Kroaten, Serben und Albanern Kosovo und muß Bibelstellen immer auf google übersetzen, um ihnen die Bibel näher zu bringen, was sie dankbar annehmen, aber bei Google habe ich nie die Sicherheit, dass die Übersetzung gut geprüft ist. Kommen auch Bibeln als bosnisch - und albanische Bibeln hinzu ? Danke

Außer der bosnischen Bibel ist alles, was benötigt wird, bereits hier in der SOB (Studien Online Bible) enthalten. Diese Übersetzungen sind im Abschnitt "Andere europäische Übersetzungen" zu finden. Serbische Bibel (Kyrillisch), Serbische Bibel (Đuro Daničić, Vuk Karadžić - 1865), Albanian Bibel und Kroatische Bibel. Sie können die bosnische Bibel im PDF-Format HIER herunterladen.    Libor

Joe   (4.3.2021 - 17:49)
E-mail: joe.jace.mail.de
Hallo und vielen Dank für die hilfreiche Suchfunktion bei den hebräischen Bibeln – ich benutze sie seit Jahren zur Überprüfung der masoretischen Zählungen von Wortpaaren. Ein Schreibfehler am Ende von Josua 11,16 (Elberfelder 1905) "und das ebirge Israel und seine Niederung", es müsste heißen "und das Gebirge Israel und seine Niederung". Grüße aus Zittau / Sachsen

Danke. Natürlich hast du recht - ich habe es bereits behoben.    Libor

Josef   (4.2.2021 - 15:51)
E-mail: pepas74seznam.cz
Tak tohle mě velmi potěšilo. Je to dobře ovladatelné na rozdíl od jiných zdrojů. Děkuji moc! :)

Lukáš   (24.11.2020 - 10:02)
E-mail: lukasnemecek536gmail.com
Chyba v textu Kat. lit. překlad. Zjevení 11, 10. protože tito dva poroci jim způsobili hodně trápení.

Zdeněk Staněk   (22.8.2020 - 14:36)
E-mail: zdenek.stanekwhitepaper.bluefile.cz
Chybí 'ě': http://obohu.cz/csp.php?k=2Te&kap=3&v=4

Vskutku. Již jsem to opravil.    Libor

Ani Gallert   (4.7.2018 - 16:24)
E-mail: cactus.gomeragmail.com
Vielen, vielen Dank für diese Seite (und dass wir sie kostenfrei nutzen können)! Sie ist sehr gut gemacht und eröffnet beim Bibelstudium völlig neue Einblicke! Eine dringende Frage habe ich zur Adolf Ernst Knoch Bibel - die Begriffe, die kursiv und hell in den Versen dargestellt sind - bedeuteten diese, die Worte wurden von Knoch hinzugefügt, weil im Original nicht mehr erhalten? Oder wie ist das zu verstehen? Vielen Dank und Gottes Segen, Ani

Hallo, Ani. Kursiv und hell - das sind die Worte, die nicht im Originaltext sind, aber sie sind wichtig für das richtige Verständnis. Sie können es im VERGLEICHS-MODUS gut sehen. Schauen Sie sich zum Beispiel das Münchener Neues Testament an...     Libor

Andreas Boldt   (27.2.2018 - 05:41)
E-mail: andyp1gmx.net
Ich habe diese Seite gefunden um einfach Bibel online zu benutzen in verschiedenen Sprachen - ich bin überzeugt das Gott sein Wort bewahrt hat in allen Sprachen. Und weiß bis zum Ende hin wird sein Wort leuchten. "Denn mein Wort wird nicht leer zu mir zurückkehren..." - Gottes Segen für die segensreiche Arbeit die ihr tut. Leider kann ich kein Tscheschisch aber habe auch Bekannte in der Slowakei und bin Euch sehr verbunden im Sinne des Protestantismus. Ich benutze die Bibel jeden Tag. Andreas Boldt

Ich danke Ihnen, Andreas. Diese Anwendung ist viel mehr als nur eine Online-Bibel. Versuchen Sie bitte herauszufinden, welche Optionen und Funktionen SOB anbietet... (Anleitung) Libor

Juraj Kaličiak   (5.2.2018 - 11:06)
E-mail: juro.kaliciakgmail.com
Nech Vám pán odplatí Jeho spôsobom, toto je nejlepšia verzia práce s Božím slovom. Vyhladávanie, režim porovnávania sú skvelé. Pracujem s touto stránkou už celé roky a cítim povinnosť povzbudiť autorov, že je toto určite požehnaná práca. Veľa to používam aj na mobile, ako rýchlu online bibliu. Oceňujem odvahu vydania prekladu Jozefa Roháčka v edícii Dušana Seberíniho s doslovným prekladom Božieho mena. Výborná je možnosť porovnania s gréckymi originál textami so strongovými číslami. Buďte požehnaní bratia. Juraj

Vďaka Juraj. Je príjemné počuť, že tento biblický program používate už dlhší čas, a že ste s ním spokojný. Snažím sa SOB stále vylepšovať. Nie sú žiadni autori - je iba jeden amatér, ktorý chce (okrem bežných funkcií biblických programov) najmä sprístupniť originálny text biblie pre všetkých - aj bez znalosti biblických jazykov. Libor

John Builer   (30.1.2018 - 07:07)
E-mail: Johnbuilercontbay.com
Ganz, ganz grosse Klasse, diese Seite, besser, als alles andere!!! Vielen Dank!!! Bitte machen Sie so weiter!!! Danke! Regards, John Builer

Danke, ich schätze es wirklich ...

Zdeněk Staněk   (27.12.2017 - 15:34)
E-mail: zdenek.stanekwhitepaper.bluefile.cz
WLC 5M 6:4 v prvním slově chybí souhláska ajin a v posledním slově dálet. Díval jsem se do jiných zpracování textu WLC a tam jsou.

OK. Upravil jsem text podle textu Tanachu.

Vladimir Bartoš   (23.11.2017 - 23:15)
E-mail: bartos.vlemail.cz
Tyto stránky jsem objevil náhodou, když jsem hledal on line čtení Bible. Jsem úplně nadšený z toho, jaké jsou zde možností a chci za to poděkovat!!

Jsem rád, že Vás tento on-line biblický program tolik zaujal. Věřím, že se to ještě zlepší, když si prostudujete návod, případně novinky na Facebooku :-)

Libor Diviš   (14.10.2016 - 08:02)
Vítejte v knize hostů. Sem můžete vkládat své komentáře k nové verzi SOB (Studijní on-line bible). Jen bych Vás chtěl poprosit, abyste si předtím prostudovali návod k tomuto biblickému programu.

Welcome. Here you can write your comments relating to this new version of the online biblical program SOB (Online Bible Study) - your assessment, proposals, error notices etc.

 

 

   

Bible of Kralice (CZ - 1613)


1Potom odšel Ježíš za moře Galilejské neb Tiberiadské. 2A šel za ním zástup veliký; nebo viděli divy jeho, kteréž činil nad nemocnými. 3I všel na horu Ježíš, a tam seděl s učedlníky svými. 4Byla pak blízko velikanoc, svátek Židovský. 5Tedy pozdvih očí Ježíš, a viděv, že zástup veliký jde k němu, dí Filipovi: Kde nakoupíme chlebů, aby pojedli tito? 6(Ale to řekl, pokoušeje ho; nebo on věděl, co by měl učiniti.) 7Odpověděl jemu Filip: Za dvě stě peněz chlebů nepostačí jim, aby jeden každý z nich něco maličko vzal. 8Dí jemu jeden z učedlníků jeho, Ondřej, bratr Šimona Petra: 9Jestiť mládenček jeden zde, kterýž má pět chlebů ječných a dvě rybičky. Ale coť jest to mezi tak mnohé? 10I řekl Ježíš: Rozkažte lidu, ať se usadí. A bylo trávy mnoho na tom místě. I posadilo se mužů v počtu okolo pěti tisíců. 11Tedy Ježíš vzal ty chleby, a díky učiniv, rozdával učedlníkům, učedlníci pak sedícím; též podobně z těch rybiček, jakž mnoho chtěli. 12A když byli nasyceni, řekl učedlníkům svým: Zbeřte ty drobty, kteříž zůstali, ať nezhynou. 13I sebrali a naplnili dvanácte košů drobtů z těch pěti chlebů ječných, kteříž pozůstali po těch, kteříž jedli. 14Ti pak lidé, uzřevše ten div, kterýž učinil Ježíš, pravili: Tento jest jistě prorok, kterýž měl přijíti na svět. 15Tedy Ježíš věda, že by měli přijíti a chytiti jej, aby ho učinili králem, ušel na horu opět sám jediný. 16Když pak byl večer, sstoupili učedlníci jeho k moři. 17A vstoupivše na lodí, plavili se přes moře do Kafarnaum. A bylo již tma, a nepřišel byl Ježíš k nim. 18Moře pak dutím velikého větru zdvihalo se. 19A odplavivše se honů jako pětmecítma neb třidceti, uzřeli Ježíše, an chodí po moři, a přibližuje se k lodí. I báli se. 20On pak řekl jim: Jáť jsem, nebojte se. 21I vzali ho na lodí ochotně, a hned lodí přiběhla k zemi, do kteréž se plavili. 22Nazejtří zástup, kterýž byl za mořem, viděv, že jiné lodičky nebylo, než ta jedna, na kterouž byli vstoupili učedlníci jeho, a že Ježíš nebyl všel s učedlníky svými na lodí, ale sami učedlníci jeho byli se plavili, 23(Jiné pak lodí byly připlouly od Tiberiady k tomu místu blízko, kdež byli jedli chléb, když díky učinil Pán), 24Když tedy uzřel zástup, že Ježíše tu není, ani učedlníků jeho, vstoupili i oni na lodí, a přijeli do Kafarnaum, hledajíce Ježíše. 25A nalezše ho za mořem, řekli jemu: Mistře, kdy jsi sem přišel? 26Odpověděl jim Ježíš a řekl: Amen, amen pravím vám: Hledáte mne, ne proto že jste divy viděli, ale že jste jedli chleby a nasyceni jste. 27Pracujte ne o pokrm, kterýž hyne, ale o ten pokrm, kterýž zůstává k životu věčnému, kterýž Syn člověka dá vám. Nebo tohoť potvrdil Bůh Otec. 28Tedy řekli jemu: Co budeme činiti, abychom dělali dílo Boží? 29Odpověděl Ježíš a řekl jim: Totoť jest to dílo Boží, abyste věřili v toho, kteréhož on poslal. 30I řekli jemu: Jakéž pak ty znamení činíš, abychom viděli a věřili tobě? Co děláš? 31Otcové naši jedli mannu na poušti, jakož psáno jest: Chléb s nebe dal jim jísti. 32Tedy řekl jim Ježíš: Amen, amen pravím vám: Ne Mojžíš dal vám chléb s nebe, ale Otec můj vám dává ten chléb s nebe pravý. 33Nebo chléb Boží ten jest, kterýž sstupuje s nebe, a dává život světu. 34I řekli jemu: Pane, dávejž nám chléb ten vždycky. 35Ježíš pak řekl jim: Jáť jsem ten chléb života. Kdož přichází ke mně, nebude nikoli lačněti, a kdož věří ve mne, nebude žízniti nikdy. 36Ale pověděl jsem vám, anobrž viděli jste mne, a nevěříte. 37Všecko, což mi dává Otec, ke mně přijde, a toho, kdož ke mně přijde, nevyvrhu ven. 38Nebo jsem sstoupil s nebe, ne abych činil vůli svou, ale vůli toho, kterýž mne poslal. 39Tatoť jest pak vůle toho, kterýž mne poslal, Otcova, abych ničeho toho, což mi dal, neztratil, ale vzkřísil to v nejposlednější den. 40A tatoť jest vůle toho, kterýž mne poslal, aby každý, kdož vidí Syna a věří v něho, měl život věčný. A jáť jej vzkřísím v den nejposlednější.  41I reptali Židé na něho, že řekl: Já jsem chléb ten, kterýž jsem s nebe sstoupil.  42A pravili: Zdaliž tento není Ježíš, syn Jozefův, jehož my otce i matku známe? Kterak pak dí tento: S nebe jsem sstoupil?  43Tedy odpověděl Ježíš a řekl jim: Nerepcete vespolek.  44Žádný nemůž přijíti ke mně, jediné leč Otec můj, kterýž mne poslal, přitrhl by jej; a jáť jej vzkřísím v den nejposlednější.  45Psáno jest v prorocích: A budou všickni učeni od Boha. Protož každý, kdož slyšel od Otce a naučil se, jdeť ke mně.  46Ne že by kdo viděl Otce, jediné ten, kterýž jest od Boha, tenť viděl Otce.  47Amen, amen pravím vám: Kdož věří ve mne, máť život věčný.  48Jáť jsem ten chléb života.  49Otcové vaši jedli mannu na poušti, a zemřeli.  50Totoť jest chléb ten s nebe sstupující. Kdož by koli jej jedl, neumřeť.  51Jáť jsem ten chléb živý, kterýž jsem s nebe sstoupil. Bude-li kdo jísti ten chléb, živ bude na věky. A chléb, kterýž já dám, tělo mé jest, kteréž já dám za život světa. 52Tedy hádali se Židé vespolek, řkouce: Kterak tento může nám dáti tělo jísti? 53I řekl jim Ježíš: Amen, amen pravím vám: Nebudete-li jísti těla Syna člověka a píti krve jeho, nemáte života v sobě. 54Kdož jí mé tělo a pije mou krev, máť život věčný, a jáť jej vzkřísím v nejposlednější den. 55Nebo tělo mé právě jest pokrm, a krev má právě jest nápoj. 56Kdo jí mé tělo a pije mou krev, ve mně přebývá a já v něm. 57Jakož mne poslal ten živý Otec, a já živ jsem skrze Otce, tak kdož jí mne, i on živ bude skrze mne. 58Totoť jest ten chléb, kterýž s nebe sstoupil. Ne jako otcové vaši jedli mannu, a zemřeli. Kdož jí chléb tento, živť bude na věky. 59Toto mluvil v škole, uče v Kafarnaum. 60Tedy mnozí z učedlníků jeho, slyševše to, řekli: Tvrdáť jest tato řeč. Kdo ji může slyšeti? 61Ale věda Ježíš sám v sobě, že by proto reptali učedlníci jeho, řekl jim: To vás uráží? 62Co pak, kdybyste uzřeli Syna člověka, an vstupuje, kdež prvé byl? 63Duch jest, kterýž obživuje, těloť nic neprospívá. Slova, kteráž já mluvím vám, Duch jsou a život jsou. 64Ale jsouť někteří z vás, ješto nevěří. Nebo věděl Ježíš od počátku, kdo by byli nevěřící, a kdo by ho měl zraditi. 65I pravil: Protož jsem vám řekl, že žádný nemůže přijíti ke mně, leč by jemu bylo dáno od Otce mého. 66A z toho mnozí z učedlníků jeho odešli zpět, a nechodili s ním více. 67Tedy řekl Ježíš ke dvanácti: Zdaliž i vy chcete odjíti? 68I odpověděl jemu Šimon Petr: Pane, k komu půjdeme? Slova věčného života máš. 69A my jsme uvěřili, a poznali, že jsi ty Kristus, Syn Boha živého. 70Odpověděl jim Ježíš: Však jsem já vás dvanácte vyvolil, a jeden z vás ďábel jest. 71A to řekl o Jidášovi Šimona Iškariotského; nebo ten jej měl zraditi, byv jeden ze dvanácti.


Betrachtungen über die Bücher der Bibel (Synopsis) - J. N. Darby (DE)
Kapitel 6

Dieses Kapitel stellt uns den vom Himmel herabgekommenen, erniedrigten und getöteten Herrn vor Augen; nicht den Sohn Gottes als eins mit dem Vater und als die Quelle des Lebens, sondern als Den, der - obwohl Er Jehova und zugleich der Prophet und König war - den Platz des Opfers und den des Hohenpriesters im Himmel einnehmen will. In Seiner Menschwerdung ist Er das Brot des Lebens; als gestorben ist Er die wahre Speise der Gläubigen; als wiederum gen Himmel gefahren, ist Er der lebendige Gegenstand ihres Glaubens. Doch deutet der Herr dies letztere nur an; die Lehre des Kapitels ist in dem Vorhergehenden enthalten. Es ist hier nicht die göttliche Kraft, die lebendig macht, sondern der im Fleische gekommene Sohn des Menschen, der Gegenstand des Glaubens und auf diese Weise das Mittel des Lebens; und obwohl, wie deutlich erklärt wird, die Gnade es ist, die beruft, so haben wir hier doch nicht die göttliche Seite, nicht den Herrn, der lebendig macht, welche Er will, sondern vielmehr den Glauben in uns, der Ihn ergreift. In beidem handelt Christus unabhängig von den Schranken des Judentums. Er macht lebendig, welche Er will, und Er kommt, um der Welt das Leben zu geben.

Jesus redete die Worte, die uns augenblicklich beschäftigen, bei Gelegenheit des Passahfestes, eines Vorbildes, das Er durch Seinen Tod, den Gegenstand Seiner Unterweisungen, erfüllen sollte. Bemerken wir hier, dass alle diese Kapitel den Herrn und die Ihn offenbarende Wahrheit darstellen im Gegensatz zu dem Judentum, das Er verließ und beiseite setzte. Im 5. Kapitel sahen wir die Ohnmacht des Gesetzes und seiner Verordnungen; hier werden die von dem Herrn den Juden hienieden verheißenen Segnungen (Ps 132,15) sowie die Charaktere des Propheten und Königs, die der Messias auf Erden in Verbindung mit den Juden bekleidete, in Gegensatz gebracht zu der neuen Stellung und der Lehre Jesu. Dieser Gegenstand charakterisiert jeden Gegenstand, der in diesem Evangelium behandelt wird.

Zunächst segnet Jesus das Volk gemäß der Verheißungen in Ps 132, die Jehova Selbst erfüllen sollte; denn Er war Jehova. Infolgedessen erkennt das Volk Ihn als „den Propheten“ an und will Ihn mit Gewalt zu seinem Könige machen. Jesus aber schlägt es aus; Er konnte das Königtum nicht auf diesem fleischlichen Wege annehmen. Er verlässt sie und geht allein auf einen Berg - ein Bild von Seiner Stellung als Priester droben. Das sind die drei Charaktere des Messias in Beziehung zu Israel, wiewohl derjenige des Priesters seine volle und besondere Anwendung auf die Heiligen der jetzigen Zeit findet, die auch auf Erden wandeln und in dieser Hinsicht die Stellung des Überrestes einnehmen. Die Jünger steigen in ein Schiff und werden, ohne Ihn, von den Wellen hin und her geworfen. Die Finsternis bricht herein (dies wird für den Überrest hienieden der Fall sein), und Jesus ist nicht da. Doch dann kommt Er zu ihnen; sie nehmen Ihn mit Freuden auf, und augenblicklich ist das Schiff an dem Orte, wohin sie fahren. Ein treffendes Vorbild von dem Überrest, der während der Abwesenheit Christi auf der Erde pilgert, und der jeden Wunsch völlig und alsbald erfüllt sieht (vollkommene Segnung und Ruhe), wenn Jesus Sich wieder mit ihm vereinigt [1].

Nachdem also dieser Teil des Kapitels uns den Herrn als Propheten hienieden gezeigt hat, der Sich aber weigert, Sich zum Könige machen zu lassen, und uns ferner mitgeteilt hat, was stattfinden wird, wenn Er zu dem Überrest auf die Erde zurückkehrt, belehrt uns der Rest des Kapitels über das, was Er mittlerweile für den Glauben ist, über Seinen wahren Charakter sowie über den Vorsatz Gottes, indem Er Ihn außerhalb Israels und in Verbindung mit Seiner unumschränkten Gnade sandte. Das Volk sucht Ihn; allein das wahre Werk, das Gott anerkennt, ist, an Den zu glauben, den Er gesandt hat. In dieser Weise empfängt man die Speise, die zum ewigen Leben bleibt, und die durch den Sohn des Menschen (in diesem Charakter finden wir Jesum hier, wie wir Ihn in Kapitel 5 (Joh 5) als Sohn Gottes gesehen haben) mitgeteilt wird; denn Ihn hatte Gott, der Vater, versiegelt. Jesus hatte hienieden diesen Platz des Sohnes des Menschen in Niedrigkeit eingenommen. Er war hingegangen, um von Johannes getauft zu werden; und dort, in diesem Charakter, hatte der Vater Ihn versiegelt, indem der Heilige Geist auf Ihn hernieder gekommen war.

Die Volksmenge verlangt von Ihm ein Zeichen gleich dem Manna (V. 30 u. f.). Er Selbst war das Zeichen, das wahre Manna. Moses hatte nicht das himmlische Brot des Lebens gegeben; ihre Väter waren in derselben Wüste gestorben, in der sie das Manna gegessen hatten. Jetzt gab ihnen der Vater das wahre Brot aus dem Himmel. Es ist hier, wie schon bemerkt, nicht der Sohn Gottes, der gibt, und der in unumschränkter Weise das Leben gibt, wem Er will. Er ist vielmehr der Gegenstand, der dem Glauben vorgestellt wird; Er ist es, von dem man sich nähren soll. Das Leben wird in Ihm gefunden; wer Ihn isst, wird durch Ihn leben und nie mehr hungern. Allein die Menge glaubte nicht an Ihn; und in der Tat handelte es sich nicht um die Masse Israels als solche, sondern Er sagt: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen.“ Er war hier sozusagen der passive Gegenstand des Glaubens; und wir lesen nicht wie im vorigen Kapitel: „Er macht lebendig, welche er will“, sondern Er ist da, um diejenigen aufzunehmen, die der Vater Ihm zuführt. Deshalb wird Er den nicht hinaus stoßen, der zu Ihm kommt, sei er, wer er wolle: Feind, Spötter oder Heide; denn sie wären nicht zu Ihm gekommen, wenn der Vater sie nicht gesandt hätte. Der Messias war da, um den Willen Seines Vaters zu tun; und wen irgend der Vater Ihm zuführte, den wollte Er aufnehmen zum ewigen Leben (vgl. Joh 5,21). Der Wille des Vaters charakterisiert sich hier in zweifacher Weise. Von allen, die der Vater Ihm gab, wollte Jesus keinen verlieren. Kostbare Zusicherung! Der Herr rettet sicherlich bis ans Ende diejenigen, die der Vater Ihm gegeben hat; und jeder, der den Sohn sieht und an Ihn glaubt, hat das ewige Leben. Das ist die frohe Botschaft für jede Seele, wie das Vorhergehende das Heil jedes Glaubenden unfehlbar sichert. Doch dies ist nicht alles. Der Gegenstand der Hoffnung bestand nicht in der Erfüllung der den Juden gegebenen Verheißungen hienieden, sondern darin, aus den Toten auferweckt zu werden und an dem ewigen Leben teilzuhaben - in der Auferstehung am letzten Tage, d. h. am letzten Tage des Zeitalters des Gesetzes, in dem sie sich befanden. Jesus krönte nicht die Haushaltung des Gesetzes; Er sollte eine neue Haushaltung einführen, und mit ihr die Auferstehung.

Die Juden [2] murren darüber, dass Er sagte, Er sei aus dem Himmel hernieder gekommen. Jesus antwortet darauf, indem Er erklärt, dass ihre Schwierigkeit hinsichtlich Seines Herniederkommens aus dem Himmel leicht zu begreifen sei; denn niemand konnte zu Ihm kommen, es sei denn, dass der Vater, der Ihn gesandt hatte, Ihn zog. Die Gnade war es, die diese Wirkung hervorbrachte; es machte keinen Unterschied, ob man Jude oder Nichtjude war. Es handelte sich um das ewige Leben, um die Auferweckung aus den Toten durch den Herrn; nicht um die Erfüllung der Verheißungen durch Ihn als Messias, sondern um die Einführung des Lebens einer ganz anderen Welt, eines Lebens, das durch den Glauben genossen wird, indem die Gnade des Vaters die Seele heranzog, um dieses Leben in Jesu zu finden. Überdies hatten schon die Propheten gesagt: „Sie werden alle von Gott gelehrt sein“ (vgl. Jes 54,13). Deshalb kam jeder, der von dem Vater gelernt hatte, zu Ihm. Nicht dass jemand den Vater gesehen hätte, außer Dem, der von Gott war - Jesus; Er hatte den Vater gesehen. Wer an Jesum glaubte, stand schon im Besitz des ewigen Lebens; denn Er war das aus dem Himmel gekommene Brot, auf dass man von diesem Brote esse und nicht sterbe (V. 43-48).

Doch nicht nur die Menschwerdung, sondern auch der Tod Dessen, der aus dem Himmel hernieder gekommen ist, war hierzu erforderlich. Er wollte Sein Leben geben; Sein Blut sollte von dem Leibe, den Er angenommen hatte, getrennt werden. Man sollte Sein Fleisch essen und Sein Blut trinken. Der Tod sollte das Leben des Glaubenden sein. Und in der Tat, in einem gestorbenen Heiland sehen wir die Sünde hinweg getan; Er trug sie für uns, und der Tod für uns ist der Tod der sündigen Natur, in der das Böse und unsere Trennung von Gott liegen. Dort am Kreuze machte Christus mit der Sünde ein Ende - Er, der keine Sünde kannte. Der Tod, den die Sünde eingeführt hatte, beseitigt die Sünde, die dem Leben anklebte, das dort sein Ende fand. Nicht dass Christus irgendwie Sünde in Sich Selbst gehabt hätte; aber am Kreuze nahm Er die Sünde auf Sich und wurde für uns zur Sünde gemacht; und wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde. Ich nähre mich also von dem Tode Christi. Der Tod ist mein, er ist zum Leben geworden; er trennt mich von der Sünde, von dem Tode, von dem Leben, in dem ich von Gott getrennt war. In Ihm haben Sünde und Tod ihren Lauf beendigt; beide waren mit meinem Leben verbunden. Christus hat sie in Gnade auf Sich genommen und hat Sein Fleisch für das Leben der Welt gegeben; und ich - ich bin von ihnen befreit und nähre mich von der unendlichen Gnade, die in Ihm ist, der dieses Werk vollbracht hat. Die Sühnung ist vollständig; und ich lebe, weil ich glücklicherweise all dem gestorben bin, was mich von Gott trennte. Ich nähre mich von dem Tode, als in Ihm erfüllt, indem ich durch den Glauben in denselben eintrete. Er musste als Mensch leben, um sterben zu können, und Er hat Sein Leben hingegeben. Auf diese Weise ist Sein Tod wirksam, Seine Liebe unendlich, die Sühnung völlig, absolut und vollkommen. Das, was zwischen mir und Gott stand, besteht nicht mehr, denn Christus starb, und alles das schwand mit Seinem Leben hienieden dahin - mit dem Leben, wie Er es besaß, ehe Er am Kreuz verschied. Der Tod konnte Ihn nicht behalten; um dieses Werk zu vollbringen, musste Er eine Macht des göttlichen Lebens besitzen, die der Tod nicht antasten konnte. Allein diese Wahrheit ist nicht eigentlich der Gegenstand der Belehrung unseres Kapitels, obwohl sie darin enthalten ist.

Wenn der Herr zu der Volksmenge redet und sie wegen ihres Unglaubens straft, stellt Er Sich, als im Fleische gekommen, als den Gegenstand ihres Glaubens für jenen Augenblick dar (V. 32-35). Den Juden gegenüber wiederholt Er, indem Er die Lehre offen darlegt, dass Er das aus dem Himmel gekommene lebendige Brot sei, von dem essend man ewig leben werde. Doch lässt Er sie verstehen, dass sie dabei nicht stehen bleiben durften - sie mussten Seinen Tod annehmen. Er sagt hier nicht: „wer mich isst“; denn es handelte sich darum, Sein Fleisch zu essen und Sein Blut zu trinken, d. h. in den Gedanken, in die Wirklichkeit Seines Todes völlig einzugehen - einen gestorbenen und nicht einen lebenden Messias anzunehmen, der für die Menschen und vor Gott gestorben ist. Er existiert jetzt nicht als ein toter Christus; aber wir müssen Seinen Tot anerkennen, ihn verwirklichen, uns davon nähren - uns selbst damit vor Gott einsmachen, indem wir daran teilnehmen durch den Glauben; anders haben wir kein Leben in uns [3].

Also verhielt es sich hinsichtlich der Welt. Auf diese Weise sollte man leben - nicht von seinem eigenen Leben, sondern durch Christum, indem man sich von Ihm nährte (V. 56). Hier kommt Jesus wieder auf Seine eigene Person zurück, nachdem der Glaube an Seinen Tod festgestellt ist. Ferner sollten sie in Ihm bleiben und in Ihm vor Gott sein, nach all Seiner Annehmlichkeit vor Gott und nach der ganzen Wirksamkeit Seines Werkes in Seinem Tode [4]; und Christus sollte in ihnen wohnen nach der Macht und Gnade dieses Lebens"" in dem Er den Sieg über den Tod davongetragen hatte, und in dem Er jetzt als Sieger lebt. Wie der lebendige Vater Ihn gesandt hatte und Er lebte, - nicht durch ein unabhängiges Leben, das nicht den Vater zu seinem Gegenstande, oder seiner Quelle hatte, sondern des Vaters wegen, - so sollte auch der, welcher Ihn auf diese Weise aß, leben Seinetwegen [5] (V. 57).

Dann beruft Sich der Herr denjenigen gegenüber, die sich an dieser Grundwahrheit ärgerten, auf Seine Himmelfahrt. Er war vom Himmel herabgekommen, das war Seine Lehre; und Er wollte dorthin zurückkehren. Das Fleisch als solches nutzte nichts; der Geist war es, der das Leben gab, indem Er in der Seele die mächtige Wahrheit von dem, was Christus war, und von Seinem Tode verwirklichte. Doch Jesus kommt wieder auf das zurück, was Er ihnen vorher gesagt hatte: um zu Ihm, der also in Wahrheit geoffenbart war, zu kommen, mussten sie von dem Vater geleitet werden (V. 65). Es gibt einen Glauben, der vielleicht unwissend, aber durch die Gnade doch ein wirklicher ist. Derart war z. B. der Glaube der Jünger. Sie wussten, dass Jesus, und zwar Er allein, die Worte des ewigen Lebens hatte. Sie glaubten nicht nur, dass Er der Messias war, sondern Seine Worte hatten ihre Herzen mit der Macht des göttlichen Lebens ergriffen, das diese Worte offenbarten und durch die Gnade mitteilten. Auf diese Weise erkannten sie Ihn als den Sohn Gottes an, nicht nur amtlich, wenn wir es so nennen dürfen, sondern nach der Macht des göttlichen Lebens; Er war der Heilige Gottes. Nichtsdestoweniger war einer von ihnen ein Teufel.

Die Lehre des Kapitels ist demgemäß folgende: Jesus, auf die Erde gekommen und getötet, fährt wieder gen Himmel. Als hernieder gekommen und getötet, ist Er die Speise des Glaubens während Seiner Abwesenheit in der Höhe; denn von Seinem Tode müssen wir uns nähren, um geistlicherweise in Ihm zu bleiben und Er in uns.

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Fußnoten:

[1] Alles dieses findet seine unmittelbare Anwendung auf den Überrest; aber dann, wie im Text angedeutet, bilden wir im Blick auf unseren Pfad hienieden gleichsam die Fortsetzung dieses Überrestes, und Christus ist droben für uns, während wir uns auf den Wellen hienieden befinden. Der folgende Teil des Kapitels, der von dem Brote des Lebens spricht, ist für uns. Es handelt sich um die Welt und nicht um Israel. Freilich tragen die Heiligen (obwohl Christus für Israel Aaron innerhalb des Vorhanges vorstellt), während Er droben ist, ihren himmlischen Charakter.

[2] Die Juden werden in dem Evangelium des Johannes immer von der Volksmenge unterschieden; sie sind die Bewohner Jerusalems und Judas. Vielleicht würde man das Verständnis, dieses Evangeliums erleichtern, wenn man statt „Juden“ überall „die von Judäa“ lesen würde; denn das ist der eigentliche Sinn des Wortes.

[3] Diese Wahrheit ist von unendlicher Wichtigkeit im Blick auf die sakramentale Frage. Von der puseyitischen Schule wird behauptet, dass die Sakramente eine Fortsetzung der Menschwerdung Christi seien. Dies ist in jeder Hinsicht ein Irrtum und in Wirklichkeit nichts anderes als eine Verleugnung des Glaubens. Beide Sakramente stellen den Tod vor. Wir sind getauft auf den Tod Christi; und das Abendmahl ist zugestandenermaßen ein Sinnbild Seines Todes. Ich sage: „eine Verleugnung des Glaubens“, weil man, wie der Herr zeigt, kein Leben in sich hat, wenn man nicht Sein Fleisch isst und Sein Blut trinkt. Ein im Fleische gekommener Christus bleibt allein. Seine Gegenwart im Fleische hienieden zeigte, dass Gott und der sündige Mensch nicht miteinander vereinigt werden konnten. Die Gegenwart Christi als Mensch in der Welt endete mit Seiner Verwerfung und bewies die Unmöglichkeit einer Vereinigung oder eines Fruchtbringens auf diesem Boden. Die Erlösung musste eintreten, das Blut Christi musste vergossen, Er Selbst von der Erde erhöht werden; und also zieht Er die Menschen zu Sich. Der Tod musste eintreten, oder Christus blieb allein. Sie konnten das Brot nicht essen, es sei denn, dass sie das Fleisch aßen und das Blut tranken. Ein Speisopfer ohne ein blutiges Opfer war nichts oder vielmehr ein Kainsopfer. Ferner stellt das Abendmahl des Herrn einen gestorbenen und nur einen gestorbenen Christus dar - das Blut ist vom Körper getrennt. Ein solcher Christus existiert nicht, und darum sind die Lehren von der Transsubstantiation (Stoffverwandlung) und der Consubstantiation (Vereinigung des Leibes Christi mit dem Brote im Abendmahl) und alle solche Ideen eine sinnlose Fabel. Wir sind mit einem verherrlichten Christus durch den Heiligen Geist vereinigt, und wir feiern Seinen höchst kostbaren Tod, auf den alle unsere Segnungen gegründet sind. Wir tun es in der Erinnerung an Ihn und nähren uns in unseren Herzen von Ihm, der Sich also für uns hingegeben und Sein Blut für uns vergossen hat.

[4] „Bleiben“ bezeichnet das Beharren in der Abhängigkeit, im Vertrauen, und ein Leben durch das Leben, in dem Christus lebt.

[5] Es mag hier die Bemerkung am Platze sein, dass in den Versen 51 und 53 das Zeitwort „essen“ (bzw. „trinken“) im Griechischen in der Zeitform der Vergangenheit (Aorist) steht - wer irgend gegessen hat. In den Versen 54, 56 und 57 dagegen ist es das Präsens - eine gegenwärtige, fortlaufende Handlung.


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