Study translation NT (2020) - with exegetical notes - Revelation - chapter 2

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Informace o Studijní on-line bibli (SOB) (CZ)

   Aplikace, kterou právě používáte, je biblický program Studijní on-line bible (dále jen SOB) verze 2. Jedná se prozatím o testovací verzi, která je oproti původní verzi postavena na HTML5, využívá JavaScriptovou knihovnu JQuery a framework Bootstrap. Nová verze přináší v některých ohledech zjednodušení, v některých ohledech je tomu naopak. Hlavní výhodou by měla být možnost využívání knihovny JQuery pro novou verzi tooltipů (ze kterých je nově možné kopírovat jejich obsah, případně kliknout na aktivní odkazy na nich). V nové verzi by zobrazení překladů i vyhledávek mělo vypadat "profesionálněji", k dispozici by měly být navíc např. informace o modulech apod. Přehrávač namluvených překladů je nyní postaven na technologii HTML5, tzn., že již ke svému provozu nepotřebuje podporu Flash playeru (který již oficiálně např. pro platformu Android není k dispozici, a u kterého se počítá s postupným všeobecným útlumem).

 

 

Information about the "Online Bible Study" (SOB) (EN)

   Application you're using is a biblical program Online Bible Study (SOB), version Nr. 2. This is yet a testing release, which is (compared to the previous version) based on HTML5, uses JQuery JavaScript library and Bootstrap framework. The new version brings in some aspects simplifications. The major advantage should be the possibility of using JQuery for the new version tooltips (from which it is now possible to copy their content, or click on active hyperlinks). In the new version are also available informations about the modules and the like. The player of the narrated translations is now HTML5 powered (he does not need Flash player). I hope, that the new features will be gradually added.

 

 

 

Kontakt

 

Diviš Libor
URL:www.obohu.cz
E-mail:info@obohu.cz

 

 

 

Study translation NT (2020) - with exegetical notes

... no information about this module ...

 

Guestbook



 
Jochen Nuding   (5.6.2025 - 13:31)
E-mail: jochennuding-net.de
Hallo, heute bin ich für meinen neuen Blog "Bibel selber lesen" meine irgendwann gesammelten Tabs im Browser durchgegangen und deine Seite hier ist der Hammer: Sie erschlägt mich quasi fast schon mit den Daten und Möglichkeiten, die du hier auf den ersten Blick verbaut hast - herzlichen Dank dafür!

Hallo, Jochen. Ich freue mich, dass mein Programm für Sie von Nutzen ist.    Libor

General Konew   (26.1.2025 - 19:17)
E-mail: Generalkonewmailbox.org
Herzlichen Dank, Libor

General Konew   (25.1.2025 - 11:33)
E-mail: Generalkonewmailbox.org
Hallo Libor, wie kann ich den Vergleichsmodus ausschalten. Und wie kann ich es einstellen, dass jedesmal die gleiche Bibelübersetzung erscheint und nicht immer wechselt? Vielen Dank

Hallo, General Konew. Sie können den Vergleichsmodus ganz einfach deaktivieren, indem Sie auf die Abkürzung einer der zu vergleichenden Übersetzungen klicken. Eine andere Möglichkeit ist, die Einstellungen zurückzusetzen - durch Klicken auf das Programmlogo (oben rechts). Leider ist die Speicherzeit der SOB-Einstellungen durch den Webhosting-Anbieter festgelegt (etwa 22 Minuten).    Libor

hudson   (27.1.2024 - 14:55)
E-mail: hudsonpotgmail.com
Hello, I would like to contact developers to tell me where I can get "portuguese almeida revised and updated (with strong’s numbers)" because I want to make a website for studies. Please, for the growth of the kingdom of God.

Lukáš Znojemský   (21.9.2022 - 09:55)
Rád tuto stránku navštěvuji a učím se z ní v posledních týdnech. Velmi mi pomohla jazykově a přiblížila mi význam některých veršů, jejichž plný význam nebo zabarvení bylo ztraceno v překladu. "Obsluha" (tady se za výraz velmi omlouvám) je pohotová a technicky znalá. Velmi doporučuji.

Carola Teach   (14.6.2022 - 19:43)
E-mail: carola24681gmail.com
Hallo Libor Vielen Dank für den Hinweis. Die kroatische Bibel reicht. Soweit ich eine Freundin verstand, ist bosnisch und kroatisch das gleiche und serbisch ähnlich, war ja früher auch ein Land, Jugoslawien , nur das eben da zwischen islamischen und traditionell christlichen Streit von aussen reingebracht und geschürrt wurde. Ich leite die kroatische Bibelsuche gleich weiter Einige können lesen, einige nicht und so ist das Super installiert, das man die Bibel auch auf Audio stellen kann. Toll ist es, das auch die Nafterli Herz Tur-Sinai Bibel in deutsch dabei ist, denn da finde ich vieles, speziell Psalm 91 als Beispiel authentischer formuliert, als in allen anderen deutschen Bibeln. Das jüdische Neue Testament von David H. Stern habe ich auch, aber die Nafterli Herz Tur-Sinai Bibel ist mir persönlich sehr wichtig. Vielen Dank Libor für diese kompakte Internet Webseiten- Arbeit für den Herrn, uns sein noch besser studieren und weiter geben zu können Shalom .

CarolaTeach   (14.6.2022 - 12:32)
E-mail: carola24681gmail.com
Wer hat diese Seite ermöglicht und wer wartet diese Seiteund bezahlt die Website Kosten ? Mit dieser Website dient ihr Gott dem Vater zum Bau der Gemeinde Gottes. Und wir wurden im Buch Korinther aufgerufen, da wo wir genährt werden, auch zu unterstützen. Ich bitte den Admin dieser Seite, mir per email die Kontonummer mitzuteilen, dass ich mit Gaben mtl.segnen kann und nicht nur fromme Sprüche loslasse, denn seit kurzem bekam ich den Link dieser Seite und arbeite sehr gerne auf dieser Seite und gebe den Link weiter. Bitte das sich der Webseitengründer meldet. Danke.

Herzlichen Dank für Ihr Angebot. Aber ich brauche Ihre Hilfe nicht, ich leide nicht an Mangel :-) Wenn Sie helfen möchten, helfen Sie bitte jemandem in Ihrer Nähe.    Libor

Carola Teach   (14.6.2022 - 12:12)
E-mail: carola24681gmail.com
Vielen Dank für diese Möglichkeit Bibel-Ausgaben vergleichen zu können. Eine sehr gut aufgebaute Strukturierung und sehr bedien- freundlich. Ich hätte eine Bittende Frage. Habt Ihr auch die bosnische Bibel oder besteht da Möglichkeit, auch für Bosnieer, Kroaten, Serben die bosnische Bibel hier zu hinterlegen. Ich habe seit 2015 sehr viel Kontakt zu Bosnierer , Kroaten, Serben und Albanern Kosovo und muß Bibelstellen immer auf google übersetzen, um ihnen die Bibel näher zu bringen, was sie dankbar annehmen, aber bei Google habe ich nie die Sicherheit, dass die Übersetzung gut geprüft ist. Kommen auch Bibeln als bosnisch - und albanische Bibeln hinzu ? Danke

Außer der bosnischen Bibel ist alles, was benötigt wird, bereits hier in der SOB (Studien Online Bible) enthalten. Diese Übersetzungen sind im Abschnitt "Andere europäische Übersetzungen" zu finden. Serbische Bibel (Kyrillisch), Serbische Bibel (Đuro Daničić, Vuk Karadžić - 1865), Albanian Bibel und Kroatische Bibel. Sie können die bosnische Bibel im PDF-Format HIER herunterladen.    Libor

Joe   (4.3.2021 - 17:49)
E-mail: joe.jace.mail.de
Hallo und vielen Dank für die hilfreiche Suchfunktion bei den hebräischen Bibeln – ich benutze sie seit Jahren zur Überprüfung der masoretischen Zählungen von Wortpaaren. Ein Schreibfehler am Ende von Josua 11,16 (Elberfelder 1905) "und das ebirge Israel und seine Niederung", es müsste heißen "und das Gebirge Israel und seine Niederung". Grüße aus Zittau / Sachsen

Danke. Natürlich hast du recht - ich habe es bereits behoben.    Libor

Josef   (4.2.2021 - 15:51)
E-mail: pepas74seznam.cz
Tak tohle mě velmi potěšilo. Je to dobře ovladatelné na rozdíl od jiných zdrojů. Děkuji moc! :)

Lukáš   (24.11.2020 - 10:02)
E-mail: lukasnemecek536gmail.com
Chyba v textu Kat. lit. překlad. Zjevení 11, 10. protože tito dva poroci jim způsobili hodně trápení.

Zdeněk Staněk   (22.8.2020 - 14:36)
E-mail: zdenek.stanekwhitepaper.bluefile.cz
Chybí 'ě': http://obohu.cz/csp.php?k=2Te&kap=3&v=4

Vskutku. Již jsem to opravil.    Libor

Ani Gallert   (4.7.2018 - 16:24)
E-mail: cactus.gomeragmail.com
Vielen, vielen Dank für diese Seite (und dass wir sie kostenfrei nutzen können)! Sie ist sehr gut gemacht und eröffnet beim Bibelstudium völlig neue Einblicke! Eine dringende Frage habe ich zur Adolf Ernst Knoch Bibel - die Begriffe, die kursiv und hell in den Versen dargestellt sind - bedeuteten diese, die Worte wurden von Knoch hinzugefügt, weil im Original nicht mehr erhalten? Oder wie ist das zu verstehen? Vielen Dank und Gottes Segen, Ani

Hallo, Ani. Kursiv und hell - das sind die Worte, die nicht im Originaltext sind, aber sie sind wichtig für das richtige Verständnis. Sie können es im VERGLEICHS-MODUS gut sehen. Schauen Sie sich zum Beispiel das Münchener Neues Testament an...     Libor

Andreas Boldt   (27.2.2018 - 05:41)
E-mail: andyp1gmx.net
Ich habe diese Seite gefunden um einfach Bibel online zu benutzen in verschiedenen Sprachen - ich bin überzeugt das Gott sein Wort bewahrt hat in allen Sprachen. Und weiß bis zum Ende hin wird sein Wort leuchten. "Denn mein Wort wird nicht leer zu mir zurückkehren..." - Gottes Segen für die segensreiche Arbeit die ihr tut. Leider kann ich kein Tscheschisch aber habe auch Bekannte in der Slowakei und bin Euch sehr verbunden im Sinne des Protestantismus. Ich benutze die Bibel jeden Tag. Andreas Boldt

Ich danke Ihnen, Andreas. Diese Anwendung ist viel mehr als nur eine Online-Bibel. Versuchen Sie bitte herauszufinden, welche Optionen und Funktionen SOB anbietet... (Anleitung) Libor

Juraj Kaličiak   (5.2.2018 - 11:06)
E-mail: juro.kaliciakgmail.com
Nech Vám pán odplatí Jeho spôsobom, toto je nejlepšia verzia práce s Božím slovom. Vyhladávanie, režim porovnávania sú skvelé. Pracujem s touto stránkou už celé roky a cítim povinnosť povzbudiť autorov, že je toto určite požehnaná práca. Veľa to používam aj na mobile, ako rýchlu online bibliu. Oceňujem odvahu vydania prekladu Jozefa Roháčka v edícii Dušana Seberíniho s doslovným prekladom Božieho mena. Výborná je možnosť porovnania s gréckymi originál textami so strongovými číslami. Buďte požehnaní bratia. Juraj

Vďaka Juraj. Je príjemné počuť, že tento biblický program používate už dlhší čas, a že ste s ním spokojný. Snažím sa SOB stále vylepšovať. Nie sú žiadni autori - je iba jeden amatér, ktorý chce (okrem bežných funkcií biblických programov) najmä sprístupniť originálny text biblie pre všetkých - aj bez znalosti biblických jazykov. Libor

John Builer   (30.1.2018 - 07:07)
E-mail: Johnbuilercontbay.com
Ganz, ganz grosse Klasse, diese Seite, besser, als alles andere!!! Vielen Dank!!! Bitte machen Sie so weiter!!! Danke! Regards, John Builer

Danke, ich schätze es wirklich ...

Zdeněk Staněk   (27.12.2017 - 15:34)
E-mail: zdenek.stanekwhitepaper.bluefile.cz
WLC 5M 6:4 v prvním slově chybí souhláska ajin a v posledním slově dálet. Díval jsem se do jiných zpracování textu WLC a tam jsou.

OK. Upravil jsem text podle textu Tanachu.

Vladimir Bartoš   (23.11.2017 - 23:15)
E-mail: bartos.vlemail.cz
Tyto stránky jsem objevil náhodou, když jsem hledal on line čtení Bible. Jsem úplně nadšený z toho, jaké jsou zde možností a chci za to poděkovat!!

Jsem rád, že Vás tento on-line biblický program tolik zaujal. Věřím, že se to ještě zlepší, když si prostudujete návod, případně novinky na Facebooku :-)

Libor Diviš   (14.10.2016 - 08:02)
Vítejte v knize hostů. Sem můžete vkládat své komentáře k nové verzi SOB (Studijní on-line bible). Jen bych Vás chtěl poprosit, abyste si předtím prostudovali návod k tomuto biblickému programu.

Welcome. Here you can write your comments relating to this new version of the online biblical program SOB (Online Bible Study) - your assessment, proposals, error notices etc.

 

 

   

Study translation NT (2020) - with exegetical notes

Main text block

1Dem Engel (od.: Boten) der Versammlung in Ephesus2 schreibe: Dies sagt der die sieben Sterne (mit Kraft) Haltende in seiner Rechten (Hand; vgl. Offb 3,1), der Umhergehende31 in mitten der sieben goldenen Leuchter: 2Ich weiß-um* deine Werke,6 und die Mühe und dein geduldiges-Ausharren, und dass du Üble nicht ertragen° kannst, und (dass) du-prüftest die sich-selbst Apostel Nennenden und (es) nicht sind, und sie (als) Lügnerische entlarvtest (vgl. 1Joh 4,1), 3und du-hast geduldiges-Ausharren und du-ertrugst (Leiden/Schweres) wegen meines Namens und (Perf.: bis jetzt noch immer) nicht ermüdet-bist-du*. 4Aber ich-habe gegen dich, dass du deine erste (d.h. höchste/anfängliche) Liebe verließest°.21 5Erinnere-dich~ also, wovon du-herabgefallen-bist*, und tue-Buße°,3 und tue die ersten7 Werke. Wenn aber nicht, komme-ich (zu) dir, und wegbewegen-werde-ich deinen Leuchter4 von seinem Ort,23 falls du nicht Buße-tust°. 6Jedoch dies hast-du, dass du die Werke33 der Nikolaiten17 hasst, die auch-ich hasse. 7Der Habende (ein) Ohr höre, was der Geist den Versammlungen8 sagt. Dem Siegenden,5 ihm werde-ich-geben zu-essen° vom Baum des Lebens, der in dem Paradies Gottes ist. 8Und dem Engel der Versammlung in Smyrna9 schreibe: Dies sagt der Erste und der Letzte, der tot (od.: ein Toter) war° und (wieder) lebte°:10 9Ich weiß-um* deine Bedrängnis und die Bettelarmut - du-bist jedoch reich - und die Lästerung vonseiten der (von) sich-selbst Behauptenden Juden zu-sein~24 und sie-sind (es) nicht, sondern (eine/die) Synagoge des Satans.34 10Fürchte~ nichts, (von dem) was du-im-Begriff-stehst zu-leiden~! Siehe, der Teufel steht-im-Begriff (einige) von euch ins Gefängnis zu-werfen~ (Präs.: nacheinander?), damit ihr-versucht-werdet, und ´ihr-werdet-haben` Bedrängnis (für) zehn Tage.25 Sei~ treu26 bis-zum Tod, und geben-werde-ich dir den SiegesKranz des Lebens!27 11Der Habende (ein) Ohr höre, was der Geist den Versammlungen8 sagt. Der Siegende wird-keinesfalls geschädigt-werden° von dem zweiten Tod. 12Und dem Engel der Versammlung in Pergamon11 schreibe: Dies sagt der den Säbel Habende, den zweischneidigen,29 den scharfen: 13Ich weiß*, wo du ständig-wohnst: (Dort) wo der Thron des Satans28 (steht), und du hältst-fest meinen Namen, und du-verleugnetest nicht den Glauben (an) mich, auch (nicht) in den Tagen meines Zeugen Antipas,20 meines treuen, der bei euch getötet-wurde, (dort) wo der Satan ständig-wohnt. 14Ich-habe jedoch gegen dich (einige) wenige (Dinge, nämlich) dass du dort (einige) hast, FestHaltende die Lehre Bileams, der den Balak lehrte~, (einen) Fallstrick vor-die-Augen der Söhne Israels zu-werfen°, (um) Götzenopferfleisch12 zu-essen° und zu-huren°. 15Ebenso gleicherweise (wie damals das Volk Israel) hast auch du FestHaltende die Lehre33 ´der` Nikolaiten.17 16Also tue-Buße°! Wenn aber nicht, komme-ich schnell (zu) dir, und ich-werde-Krieg-führen mit ihnen mit dem Säbel meines Mundes. 17Der Habende (ein) Ohr höre, was der Geist den Versammlungen8 sagt. Dem Siegenden, geben-werde-ich ihm (von) dem Manna, dem verborgenen*,35 und geben-werde-ich ihm (einen) weißen Stimmstein,13 und auf dem Stimmstein (einen) neuartigen Namen30 geschrieben*, den keiner kennt*, außer der (ihn) Empfangende. 18Und dem Engel der Versammlung in Thyatira14 schreibe: Dies sagt der Sohn Gottes, der Habende seine Augen wie (eine) Feuer Flamme und seine Füße gleichartig Goldkupfer:18 19Ich weiß-um* deine Werke und die Liebe und das Vertrauen und den Dienst und das-geduldige-Ausharren (von) dir, und deine letzten Werke (sind) mehr-als die ersten. 20Ich-habe jedoch gegen dich, dass du die Frau Isebel15 (gewähren) lässt, die sich-selbst Prophetin nennend, und sie-lehrt und führt-irre meine Sklaven, zu-huren° und Götzenopferfleisch zu-essen°. 21Und ich-gab ihr (einen) Zeitraum, damit sie-Buße-tue, und sie-will nicht Buße-tun heraus-aus ihrer Hurerei. 22Siehe, ich-werfe sie in (ein) KrankenBett und die mit ihr Ehebrechenden in große Bedrängnis, falls sie nicht Buße-tun heraus-aus ihren (d.h. Isebels?/ihren eigenen?) Werken, 23und ihre (d.h. Isebels) Kinder (d.h. wohl: ihre Anhänger) werde-ich-töten durch Tod (eine tödliche Krankheit?). Und alle die Versammlungen werden-erkennen, dass ich der Nieren und Herzen Erforschende bin, und geben-werde-ich jedem (einzelnen von) euch, nach euren Werken. 24Euch aber sage-ich, den übrigen, denen in Thyatira, alle-die diese Lehre nicht haben, solche-die die Tiefen des Satans nicht erkannten,19 wie sie-sagen. Ich-werfe keine andere Schwere (Last/Vorschriften) auf euch. 25Jedenfalls, was ihr-habt, haltet-fest bis, dass ich-eintreffe°! 26Und der Siegende und der Bewahrende meine Werke bis-zum Ende, geben-werde-ich ihm Vollmacht über die Nationen,32 27und "hüten-wird-er sie (d.h. regieren) mit eisernem Stab,22 wie" die "Gefäße, die tönernen zertrümmert-werden,"1 28wie auch-ich (Vollmacht) empfangen-habe* seitens meines Vaters, und geben-werde-ich ihm den Morgen Stern.16 29Der Habende (ein) Ohr höre, was der Geist den Versammlungen8 sagt.

1 Zitat aus LXX Ps 2,8f. Diese Bibelstelle wurde von den jüdischen Rabbis auf den Messias angewendet.   2 Ephesus war eine wohlhabende kleinasiatische Stadt in der Mündungsebene am linken Ufer des schiffbaren Cayster Flusses, etwa 5 km vom Meer entfernt gelegen und Hauptstapelplatz für den Handel ins Innere Kleinasiens. Sie hatte schon eine lange Geschichte hinter sich, als sie 133 v.Chr. durch die Römer zur Hauptstadt, und damit zur wichtigsten Stadt der römischen Provinz Asia wurde. Nach Rom und Alexandria war sie mit ca. 300.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt im römischen Reich, ebenso eine bedeutende Handelsstadt, weil es in Kleinasien der wichtigste und erste Anlegeplatz für Schiffe war. Alle wichtigen Handelsstraßen Kleinasiens führten nach Ephesus. Strategisch gesehen war es für Paulus der beste Ort, um das Hinterland zu missionieren (Kolossäa, Laodizäa, Hierapolis, Philadelphia, Thyatira, Sardes, Smyrna, Pergamon). Berühmt war sie auch durch ihren Tempel für die Fruchtbarkeitsgöttin Artemis (= die römische Göttin Diana), von der kleine, silberne, fabrikmäßige Nachbildungen hergestellt und an Fremde verkauft wurden. Dieser Tempel war eines der sieben Weltwunder und damit verbunden war eine Menge Götzendienst (vgl. Apg 19,24ff) und gesetzlich erlaubte Tempelprostitution. Eine 11 m breite und von Säulen gesäumte Prachtstraße führte vom Stadtzentrum bis zum Hafen. Die Stadt beherbergte ein Amphitheater das 24.000 Plätze hatte, sowie eine Bibliothek und einen großen Marktplatz. Sie war Schmelztiegel vieler Völker, Tummelplatz vieler Religionen und Zentrum der Zauberei und magischer Kulte. Die okkulten "Ephesischen Schriften" von Ephesus (vgl. Apg 19,19) waren in der ganzen damaligen Welt bekannt. Inschriften belegen, dass die Bewohner der Stadt sehr abergläubisch gewesen sein müssen. Durch ein Erdbeben in der Regierungszeit unter Kaiser Tiberius wurde die Stadt schwer heimgesucht. Paulus besuchte Ephesus mehrfach, einmal verbrachte er drei Jahre dort und evangelisierte in dieser Zeit in der Schule des Tyrannus und mit seinen Mitarbeitern (z.B. Epaphroditus) auch das Hinterland Kleinasiens. Gegründet wurde die Gemeinde in Ephesus aber wahrscheinlich als Hausgemeinde von Aquila und Priscilla (Apg 18,19.27). Zur Zeit des Paulus wurde Ephesus von einem Senat und einer Volksversammlung verwaltet. In Ephesus entstand durch Kaiser Domitian der erste Tempel für den Kaiserkult (später noch zwei andere), in dem von jedem Bürger das jährliche Weihrauchopfer für den Kaiser dargebracht werden musste, was zur ersten größeren Christenverfolgung führte. Domitian hatte der Stadt den Titel "Wächterin seines Tempels" gegeben. Die allmähliche Versandung des Hafens durch die ständigen Sandablagerungen des Flusses Cayster führten schließlich zum Niedergang der Stadt, weil sie dadurch einige Kilometer landeinwärts lag und die großen Handelsschiffe Ephesus nicht mehr anfuhren. Heute ist Ephesus nur mehr ein Ruinenfeld, daneben befindet sich ein unbedeutendes Dorf (vgl. 33,336f; 42,347f; 65,III,306; 47,z.St.).   3 Wie könnte eine Versammlung Buße tun? → vgl. Neh Offb 8-10.   4 Der Leuchter im Heiligtum war ein Licht für Gott und nicht für Menschen! Die Gemeinde soll die Herrlichkeit Gottes beleuchten. Die vornehmste Aufgabe der Gemeinde ist es, Gott und seinen Sohn hier auf dieser Erde, - also in einer Welt, die ihn ablehnt, - durch ihre Anbetung zu verherrlichen (vgl. Eph 3,21). Ihn zu verherrlichen wird auch ihre (einzige?) Aufgabe in alle Ewigkeit sein. Vgl. Offb 4,11; 5,12; 7,12 ua.   5 vgl. 1Joh 5,4-5: Diese Sieger sind wahre Gläubige und wahre Gläubige sind solche Sieger!   6 Werke waren schon vorhanden, aber nur mehr aus Routine. Die Betonung von "Werken" nimmt einen bedeutenden Platz in der Offenbarung ein (vgl. Offb 2,2-26; 3,1-15; 9,20; 14,13; 15,3; 16,11; 18,6; 20,12f; 22,12), denn letztlich sind gute Werke ein Beweis für wahren Glauben (Jak 2,14-26; Tit 2,14 ua.). Werke für Gott zu wirken, ist mit großer Mühe verbunden und muss von geduldigem Ausharren begleitet werden.   7 D.h. so wie in Vers 4: die höchsten/anfänglichen Werke. Die erste Liebe besteht also darin, die ersten Werke für den Herrn zu tun, aber aus Liebe!   8 Plural, d.h. die Ermahnungen gelten nicht nur der Gemeinde in Ephesus, sondern auch den anderen sechs Gemeinden und letztlich allen Gemeinden aller Zeiten. Damit wird aber deutlich, dass die sieben Sendschreiben Teil der Prophetie sind und daher auch selbst prophetischen Charakter haben müssen! Es gibt demnach gute Gründe die Sendschreiben auch als einen prophetischen Ausblick auf die Entwicklung der Christenheit zu deuten: (1.) Jedes Sendschreiben gilt auch den anderen Gemeinden, jede Gemeinde bekam alle Sendschreiben, und nicht nur das, welches sie betraf. (2.) Der Herr Jesus wandelt nicht nur inmitten dieser sieben Gemeinden und hält nicht nur sie in seiner Rechten. (3.) Warum gerade diese Gemeinden, und warum nur 7 Gemeinden? Es gab noch andere Gemeinden in unmittelbarer Nähe (z.B. Kolossäa, Hierapolis, Troas). Warum bekamen sie kein Sendschreiben? Außerdem ist 7 eine wichtige symbolische Zahl in der Offenbarung: 7 Siegel, 7 Posaunen, 7 Zornschalen. Diese 7 Gemeinden stehen stellvertretend für alle Gemeinden aller Zeiten. (4.) Die Anspielungen auf das AT ergeben in den Sendschreiben einen chronologischen "roten Faden" durch die Geschichte des Volkes Gottes vom Paradies bis zur "Ausspeiung aus dem Land" bei der babylonischen Wegführung (Lev 18,25.28). (5.) Die Parallelen zur Kirchengeschichte sind keineswegs an den Haaren herbeigezogen, sondern stimmen mit der geschichtlichen Entwicklung der Christenheit überein. (6.) Die Struktur der Offenbarung wie sie in Offb 1,19 angedeutet wird: "Schreibe ... was du sahst" → Vergangenheit; "... was nach diesem geschehen muss" → Zukunft; daher muss "...das was ist" sich auf die Gegenwart dazwischen beziehen, also auf die sieben Sendschreiben als eine chronologische Vorherschau der Kirchengeschichte. (7.) Das ganze Buch ist eine "Offenbarung" (siehe Offb 1,1), also auch die darin enthaltenen 7 Sendschreiben. Jede Gemeinde bekam das ganze Buch vorgelesen (Offb 1,3) und nicht nur das Buch ab Kapitel 4,1ff und ihr jeweiliges Sendschreiben extra. Möglicherweise fertigte jede Gemeinde auch gleich beim Vorlesen eine Kopie für sich an.   9 Smyrna war eine Hafen- und Handelsstadt, etwa 55 km nördlich von Ephesus, in der römischen Provinz Asia gelegen, mit sehr langer Geschichte. Die Stadt wurde aber im 7.Jhdt v.Chr. von den Lydiern zerstört und existierte dann praktisch 400 Jahre lang nicht mehr. Es gab dort nur mehr einige zerstreute Marktflecken, bis die Stadt schließlich wieder neu aufgebaut und eine blühende Handelsstadt wurde. Daher stellt sich der Herr vor als der "...der tot wurde und (wieder) lebte", eine Anspielung darauf, wie die Stadt wiederauflebte und neu entstand. Smyrna war für ihre Schönheit bekannt und das natürliche Tor zur alten Handelsroute durch das Hermus-Tal ins fruchtbare Hinterland. Dank ihres ausgezeichneten Klimas, ihrer strategischen Lage und der guten Wasserversorgung entwickelte sich Smyrna zu einer der wohlhabendsten Städte Kleinasiens. Sie fiel schon durch besonders treue Loyalität zu Rom auf, als Rom noch keine Weltmacht war (daher: "...sei treu"). Die "Krone von Smyrna" waren ihre schönen Häuser am Hügel Pagos, die wie eine Krone über der darunterliegenden Stadt thronten (daher: "...die Krone des Lebens"). Außerdem wurden in Smyrna Münzen zu Ehren der Göttin Kybele geprägt, die sie mit einer Krone auf ihrem Haupt abbilden. Wegen ihrer Treue zu Rom bekam die Stadt den zweiten Kaiserkult-Tempel Asiens. In der jüdischen Synagoge gab es angeblich eine weibliche (!) Synagogenleiterin (Ramsay W., St.Paul, Seite 102). In römischer Zeit wohnten viele Juden in der Stadt, die im Wirtschaftsleben und in der Verwaltung großen Einfluss besaßen und die Christen in der Stadt bedrängten. Im Jahre 156 n.Chr. kam es in Smyrna zu einer nur auf wenige Tage begrenzten Christenverfolgung, bei der Polycarp den Märtyrertod erlitt, weil er treu blieb und das Kaiseropfer verweigerte. Zusammen mit Philadelphia konnte sich das Christentum hier am längsten halten und beide Städte widerstanden am längsten den türkischen Eroberern. Heute ist das einstige Smyrna die große türkische Handels- und Hafenstadt Izmir (33,1125f; 42,1313f; 65,III,308ff). - Zu Ephesus wird gesagt: werdet so, wie ihr einst wart, - zu Smyrna: bleibt weiter so, wie ihr seid.   10 od. ein ingressiver Aor.: "...lebendig wurde". - Zu Beginn jedes Sendschreibens stellt sich der Herr mit einem speziellen Merkmal aus seiner Erscheinung in Offb 1,12-20 vor, welches auf die Situation der Gemeinde passt. Hier ist er derjenige, "der tot wurde und (wieder) lebte". Dies könnte einerseits eine Anspielung auf die 400-jährige Nichtexistenz der Stadt sein, andererseits eine Ermutigung für die Märtyrer (Vers 10.11).   11 Pergamon war eine Stadt in der kleinasiatischen Provinz Mysien, 25 km landeinwärts, am Fluss Selinus gelegen, der die Stadt durchströmte. Ab 190 v.Chr. wurde sie Mittelpunkt eines Reiches, dass einen großen Teil Kleinasiens umfasste. Später war es die offizielle Hauptstadt der Provinz Asia, Sitz des römischen Prokonsuls und Hochburg heidnischer Religiosität, außerdem berühmt für seine schönen Bauten und die große Bibliothek. Die Stadt war Sitz einer blühenden Kultur und Zentrum und Mittelpunkt des Kaiserkults. Der erste Tempel Kleinasiens für den Kaiserkult wurde hier bereits 29 v.Chr. für Augustus errichtet, später auch noch ein zweiter und dritter. Mit dem "Thron Satans" ist entweder der Tempel für den Kaiser oder der am gleichen Ort stehende, 40 m hohe Zeusaltar auf der Anhöhe über der Stadt gemeint. Auch der Schlangen-Gott Asklepios, die Götter Demeter, Athene und Dionysos hatten hier prachtvolle Tempel und wurden verehrt. Von den Bürgern wurde erwartet, dass sie sich ausnahmslos am Kaiserkult beteiligten. Wer das jährliche Weihrauchopfer für den Kaiser nicht darbrachte, bei dem man sich vor einer Statue des Kaisers niederbeugen musste, wurde mit dem Schwert getötet. Später, unter Kaiser Diocletian (284-305 n.Chr.), musste man sich dann sogar vor dem Kaiser selbst niederwerfen. Eine Weigerung galt als Majestätsbeleidigung (52,I,74). Unter Kaiser Diocletian kam es dann zur ersten großen, aber auch letzten, Christenverfolgung im gesamten römischen Reich. Die Stadt gab dem "Pergament", das hier als erstes erzeugt wurde, seinen Namen. Heute steht an ihrer Stelle nur mehr die kleine Stadt Bergama (52,IV,626ff; 2,1298; 42,1054; 65,III,310f).   12 Das ist Fleisch, das vom Götzenopfer übrigblieb. Es wurde entweder vom Opfernden zusammen mit seinen Freunden feierlich in einem Tempelnebengebäude verzehrt, oft verbunden mit ausschweifenden Orgien. Die Teilnahme an solchen Opfermahlzeiten war den Christen verboten (vgl. 1Kor 10,19-22.27-29). Der Verzehr solchen Fleisches war für einen Juden verunreinigend und daher verboten (1,446). Paulus sieht die Sache allerdings differenzierter: das gemeinsame Mahl im Götzentempel verbietet er, den Verzehr von Götzenopferfleisch, das am Markt verkauft wird, erlaubt er ohne vorher Nachforschungen anzustellen, vorausgesetzt, dass das Gewissen Dritter (z.B. von Judenchristen) dadurch nicht Schaden nimmt. Vgl. Apg 15,29; 1Kor 8,1ff.   13 Ein Kieselsteinchen, ein kleiner glatter Stein. Solche weißen Steine wurden als Eintrittskarten für Feste und verschiedene Institutionen verwendet. Daher im übertragenen Sinn: eingeladen zum Hochzeitsmahl des Lammes und zu einem neuen Leben in Gottes Herrlichkeit bestimmt. Auch erfolgreiche und bewährte Gladiatoren bekamen einen weißen Stein und konnten sich dann ins Privatleben zurückziehen. Als Abstimmungszeichen bei Wahlen, Beschlüssen und Gerichtsentscheidungen bedeutete ein weißer Stein ein positives Urteil (d.h. Freispruch), ein schwarzer Stein ein negatives Urteil (d.h. Verurteilung). Arme erhielten beim Vorweisen eines weißen Steines Nahrung. Auch bei Einweihungszeremonien wurde dem Novizen ein weißer Stein und ein neuer Name gegeben (1,1780; 21,V,358; 65,III,312). Auf alle diese Dinge wird wohl hier angespielt.   14 Thyatira war eine Stadt im Norden Lydiens am Lycus, an der Straße zwischen Pergamon, Sardes und Laodizäa gelegen und wurde von mazedonischen Griechen gegründet. Es war die heilige Stadt von Apollo Tyrimnaios, bekannt auch durch die Üppigkeit ihrer durch Purpurhandel, Textilindustrie, Töpferei und das Bronzehandwerk (vgl. Offb 2,18) reich gewordenen Bewohner. Die Stadt hatte eine lange Geschichte als militärische Grenzfestung (vgl. Offb 2,26.27). Die verschiedenen Handelszweige der Stadt hatten eigene Gilden. Wenn man dort nicht Mitglied war, hatte man geschäftliche und soziale Nachteile. Diese Gildensitzungen waren vermischt mit Götzendienst-Praktiken und Unmoral. Es gab nur eine kleine jüdische Gemeinde in der Stadt. Die römische Militärmacht hatte die "Macht über die Nationen" (vgl. Offb 2,26). Heute ist an der Stelle des einstigen Thyatira die große türkische Stadt Akhisar (33,1197; 21,V,359ff; 52,V,804; 65,III,312).   15 Sicher ein symbolischer Name und eine Anspielung auf Isebel, die heidnische Frau des israelitischen Königs Ahab. Sie verführte ihren Mann und Teile des Volkes zur Verehrung des Götzen Baal (1Kön 16,29-34; 18,13.19). Hier bezeichnet "Isebel" eine falsche Prophetin, die in der Gemeinde von Thyatira die Irrlehre der Nikolaiten, oder ähnliche Ideen verbreitete (vgl. 47,z.St.). Manche meinen, damit sei eine der vielen Prophetinnen im dortigen Heiligtum der Göttin Sybille gemeint, die auch Christen zur Hurerei verführte. Doch die in dem Sendschreiben genannte Isebel wirkte innerhalb der Gemeinde (65,III,313).   16 Die Venus, ein sehr heller Stern, den man am Morgen noch als letzten Stern am Himmel wahrnimmt und der den Anbruch der Dämmerung ankündigte (vgl. Offb 22,16). Vgl. auch die messianische Prophetie in Num 24,17.   17 Eine nicht näher bekannte Sekte, die aber offenbar Freizügigkeit im Umgang mit Götzenopfern und Unzucht propagierte, da sie mit Bileam und Balak (Num 22,1 - 25,18) verglichen wird. Daraus kann man schließen, dass die Nikolaiten Irrlehrer waren, die wahrscheinlich behaupteten Kompromisse mit der Denk- und Lebensweise der heidnischen Umwelt, besonders die Teilnahme am Kaiserkult, seien rein äußerliche Dinge, die das Wesentliche des Christseins nicht berühren. Es gibt eine alte Tradition, die die Entstehung der Sekte auf Nikolaus aus Antiochien, einen der sieben Diakone (Apg 6,4), zurückführt. In der Zeit der späteren Kirchenväter war es eine gnostische Sekte geworden (vgl. 47,z.St.; 21,V,351f; 65,III,307). - Zu Ephesus wurde gesagt: weist die Nikolaiten zurück, Smyrna hatte offenbar keine Probleme mit ihnen, Pergamon hatte eine Minderheit, die offen gegenüber den Nikolaiten war, Thyatira dagegen hatte schon eine Mehrheit, die offen gegenüber dieser falschen Lehre war. So entwickelt sich Sauerteig!   18 Vielleicht eine Metalllegierung aus Gold (oder Silber) und Kupfer: Gold-Erz oder Halb-Gold? Oder Kupfer, das auf dem Libanon gewonnen wurde? Möglich auch als Vergleich: glänzend (vgl. dazu Hes 1,27) wie die Kupferpfannen in denen der Weihrauch dargebracht wurde (1,1746). Thyatira war berühmt für seine Kupfer-Bronze Verarbeitung! - Zu Beginn jedes Sendschreibens stellt sich der Herr mit einem speziellen Merkmal aus seiner Erscheinung in Offb 1,12-20 vor, welches auf die Situation der Gemeinde passt. Hier ist er derjenige, "der Augen wie eine Feurflamme hat". Mit diesen durchschaut er alles und erforscht Herz und Nieren (Vers 23).   19 "Die Tiefen des Satans" war ein Ausdruck, der in den Mysterienkulten verwendet wurde. Vielleicht vertraten diese Irrlehrer die Auffassung, man müsse sich auf das Geheimnis des Bösen einlassen, um es entlarven und entmachten zu können (vgl. 47,z.St.).   20 Ein Märtyrer der der Tradition nach unter Kaiser Domitian, wegen Verweigerung des Kaiseropfers, in einem bronzenen Becken geröstet wurde (33,53; 21,V,356)!   21 Ein einseitiges und ausschließliches Konzentrieren auf die Reinheit der Lehre und der Gemeinde, birgt die Gefahr in sich, die mehr emotionalen Seiten des Glaubens, - wie Liebe, Freude, Freundlichkeit usw., - zu vernachlässigen. Man kann persönlich oder als Gemeinde entweder in das liberale oder das puritanische Extrem fallen (21,V,350). Der Verlust der ersten Liebe ging in Ephesus schleichend voran (komplexiver Aorist). Anfangs zeigte sich noch eine große Liebe und Zuneigung zu Paulus und den Gläubigen von Seiten der Gemeinde in Ephesus (Apg 20,37; Eph 1,15). Einige Zeit später werden sie aber schon ermahnt, die Liebe nicht zu vernachlässigen (Eph 1,4; 3,17.19; 4,2.15f; 5,2; 6,23; 1Tim 1,5,15) und die Wahrheit nicht auf Kosten der Liebe zu betonen. In 2Tim 1,15 ist die Liebe zu Paulus bereits verlorenen gegangen.   22 Vgl. in der Gräz. den eisernen Dreschflegel, mit dem der ägyptische Gott Horus wedelt, er ist der Gott der Rache und des Krieges. Ein Symbol für eine strenge Regierungsführung, die aber im Gegensatz zu Horus bei Christus gerecht und heilig sein wird (21,V,363).   23 Die allmähliche Versandung des Hafens durch die ständigen Sandablagerungen des Flusses Cayster führte schließlich zum Niedergang der Stadt, weil sie dadurch einige Kilometer landeinwärts lag und die großen Handelsschiffe Ephesus nicht mehr anfuhren. Seitdem gab es keine Gemeinde mehr in Ephesus. Heute ist Ephesus nur mehr ein Ruinenfeld, daneben befindet sich ein unbedeutendes Dorf (vgl. 33,336f; 42,347f).   24 In römischer Zeit gab es viele Juden in der Stadt, die im Wirtschaftsleben und in der Verwaltung großen Einfluss besaßen und die Christen in der Stadt bedrängten. Oft waren es Juden, die die Christen bei den Behörden anklagten. Schon die Anklage, dass sie nicht mehr zur Synagoge gehören machte sie verdächtig, da sie damit nicht mehr von der Teilnahme am jährlichen Kaiseropfer befreit waren (65,III,309).   25 Im Jahre 155 n.Chr. kam es in Smyrna zu einer nur auf wenige Tage begrenzten Christenverfolgung, bei der Polycarp den Märtyrertod erlitt, weil er das Kaiseropfer verweigerte. Wenn Smyrna prophetisch für die Zeit der Christenverfolgungen im römischen Reich steht, ist es bemerkenswert, dass es 10 Christenverfolgungen gegeben hat: (1.) 64-68 n.Chr. in Rom unter Nero; (2.) 90-96 n.Chr. in Klainasien unter Domitian; (3.) 98-117 n.Chr. unter Trajan; (4.) 117-138 n.Chr. unter Hadrian; (5.) 161-180 n.Chr. unter Mark Aurel; (6.) 193-211 n.Chr. unter Septimus Severus; (7.) 235-236 n.Chr. unter Maximus; (8.) 249-251 n.Chr. unter Decius; (9.) 253-260 n.Chr. unter Valerian; (10.) 303-311 n.Chr. die letzte und schlimmste unter Diocletian. Zu den 10 Tagen vgl. auch noch Dan 1,12.   26 Smyrna fiel schon durch besonders treue Loyalität zu Rom auf, als Rom noch keine Weltmacht war, daher die Anspielung: "...sei treu", aber für den Herrn.   27 Anspielung auf die "Krone von Smyrna", das waren ihre schönen Häuser am Hügel Pagos, die wie eine Krone über der darunterliegenden Stadt thronten (65,III,310). Außerdem wurden in Smyrna Münzen zu Ehren der Göttin Kybele geprägt, die sie mit einer Krone auf ihrem Haupt abbilden. Einen aus Öl- oder Lorbeerzweigen geflochtenen Siegeskranz erhielten die Sieger bei den sportlichen Wettkämpfen. Doch der Siegeskranz, den der Herr geben wird, ist wertvoller als alles was die Welt an Auszeichnungen geben kann.   28 Mit dem "Thron Satans" ist wahrscheinlich das Heiligtum für den Kaiserkult gemeint, oder das große Heiligtum für Zeus Soter (= der Retter). Christenverfolgungen müssen hier schon früh, vielleicht schon unter Nero, stattgefunden haben, als deren Opfer Antipas genannt ist.   29 Das "zweischneidige Schwert" war Symbol der höchsten offiziellen Autorität des Prokonsuls, das Recht über Leben und Tod. Aber Jesus allein hat letztlich diese Autorität. - Zu Beginn jedes Sendschreibens stellt sich der Herr mit einem speziellen Merkmal aus seiner Erscheinung in Offb 1,12-20 vor, welches auf die Situation der Gemeinde passt. Hier ist er derjenige, "der das zweischneidige Schwert hat", womit er die Lehre der Nikolaiten zerstören wird (Vers 16).   30 Ein "neuer Name" bedeutet den "Eintritt" in ein neues Leben, der Name, mit dem wir im Himmel angeschrieben sind (Lk 10,20; vgl. auch Gen 17,5.15). Der neue Name wird denen gegeben die "...festgehalten haben meinen Namen" (Vers 13).   31 In Offb 1,13 steht der Herr inmitten der Leuchter, hier geht er von einem Leuchter zum anderen. Dies ist eine eindeutige Anspielung auf den Dienst des Hohepriesters, der den siebenarmigen Leuchter im Heiligtum täglich abends zu inspizieren, zu reinigen, den Docht zurückzuschneiden und mit neuem Öl zu versorgen hatte (Num 8,1-3). Genau das tut Christus auch hier bei den örtlichen Gemeinden. Er reinigt ("ich habe gegen dich…") und rüstet aus ("wer überwindet, der…"). Zu Beginn jedes Sendschreibens stellt sich der Herr mit einem speziellen Merkmal aus seiner Erscheinung in Offb 1,12-20 vor, welches auf die Situation der Gemeinde passt. Hier ist er derjenige, der den Leuchter von seiner Stelle wegrücken kann (Vers 5), aber die Sterne gleichzeitig in seiner Hand behalten wird.   32 Dass die Gläubigen mit Christus mitregieren werden, sowohl im tausendjährigen Reich als auch auf der neuen Erde, ist im NT klar bezeugt (Dan 7,22; Lk 19,15-18; 1Kor 6,2; Offb 5,10; 20,4; 22,5).   33 Hier ist nur von den Werken der Nikolaiten die Rede, in Offb 2,15 dann schon von der Lehre der Nikolaiten. Es ist oft so, dass Falsches zuerst praktiziert wird, danach sucht man eine biblische Begründung für sein Verhalten, um es zu rechtfertigen. Dies war auch in der Kirchengeschichte so. Schon sehr früh wurden z.B. die Märtyrer verehrt, im Mittelalter wurde dann das Dogma aufgestellt, dass man zu den "Heiligen" beten kann.   34 Vgl. Jesu Aussage in Joh 8,44 und Mt 13,38.   35 Die Bundeslade war schon im Jahr 586 v.Chr. verlorengegangen (Jer 3,16). Nach einer jüdischen Überlieferung hatte Jeremia die Bundeslade und das Manna verborgen. Beides sollte nach rabbinischer Vorstellung am Ende der Zeit wiederhergestellt werden (65,III,312). Dies ist jedoch völlig unnötig, den beides ist nun symbolisch im Himmel verborgen (Offb 11,19).