GRIECHISCH-DEUTSCH STRONG LEXIKON (2021)

Copyright © Gerhard Kautz
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Bezüglich Fehlermeldungen und Verbesserungsvorschlägen, sowie einer kostenlosen Verwendung des Lexikons in Bibelsoftware-Programmen, schreiben sie bitte an folgende Kontaktadresse: gskautz@gmail.com

Um das Lexikon gewinnbringend verwenden zu können, lesen sie bitte unbedingt vorher das folgende Vorwort.
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Vorwort

Vor mehr als 100 Jahren hatte der Theologe Dr. James Strong die geniale Idee, jedem griechischen Wort des NT in alphabetischer Reihenfolge eine eigene Nummer zu geben. Gleichzeitig verfasste er ein Griechisch-Englisches Lexikon, aufbauend auf dieses Nummernsystem. Damit hatten auch Bibelleser die nicht Griechisch konnten, Zugang zu einem Griechisch-Lexikon. Danach wurden im Laufe der Jahre andere Nachschlagewerke mit dem Strong'schen Nummernsystem ausgestattet, z.B. "The Interlinear Bible" von Jay P. Green Sr., W. E. Vines "Expository Dictionary of New Testament Words" und Georg V. Wigrams "The Englischman's Greek Concordance of the New Testament". Im deutschsprachigen Raum hatte sich das Strong'sche Nummernsystem leider nicht durchgesetzt. Inzwischen bieten aber auch verschiedene Computer-Bibelprogramme strongverschlüsselte Bibeltexte in Deutsch, Griechisch und anderen Sprachen an. Damit ergibt sich auch der Bedarf an einem strongverschlüsselten Griechisch-Deutsch Lexikon, der mit diesem neuen Werk abgedeckt werden soll.
Die Wörterbücher von:
Grimm/Thayer J.H.: A Greek-English Lexicon of the NT. 1897; und:
Strong J.: Dictionary of the Greek Testament. 1890; wurden zwar als Grundlage für dieses Lexikon verwendet, sie wurden allerdings im Zuge der Übersetzung stark überarbeitet, sachlich ergänzt und völlig neu konzipiert.

Für die Wortbedeutungen wurden vor allem folgende Werke zu Rate gezogen:
Bauer-Aland: Wörterbuch zum Neuen Testament, 6.Auflage, 1988
Abbott-Smith: A Manual Greek Lexicon of the New Testament. 3.Aufl.; 1937
Coenen L. [Hrsg.]: Theologisches Begriffslexikon zum NT. 6.Aufl.; 2 Bände, 1983
Moulton/Milligan: The Vocabulary of the Greek Testament illustrated from the Papyri; 1930
Vine's Complete Expository Dictionary of Old and New Testament Words; 1985
Kittel/Friedrich: Theologisches Wörterbuch zum NT. 11 Bände, 1933-79
Trench R.: Synonyms of the NT. 9.Aufl.; 1880 (reprint)
Berry G.R.: Dictionary of NT Greek Synonyms.
Krämer H.: Griechische Wortkunde. 2.Aufl.; 1975-78

Angaben zu Personen, Orten, Maßen, Gewichten, Münzen, kulturellen Sitten und Bräuchen, sowie zu historischen Hintergründen, wurden unter Zuhilfenahme folgender Fachliteratur auf den neuen Stand der

Altertumsforschung gebracht:
Der kleine Pauly, Lexikon der Antike, 5 Bände, 1979
Keener C.S.: Kommentar zum Umfeld des Neuen Testaments, 3 Bände, 1993
Douglas J.D. [Hrsg.]: New Bible Dictionary. 2.Aufl.; 1982
Edersheim A.: The Life and Times of Jesus the Messiah. 3.Aufl.; 1886
Jeremias J.: Die Gleichnisse Jesu. 10.Auflage, 1984
Dalman G.: Arbeit und Sitte in Palästina, 8 Bände
Dalman G.: Orte und Wege Jesu; 1924
Strack H.L./Billerbeck P.: Kommentar zum NT aus Talmud und Midrasch, 4 Bände; 1922-1928
Rienecker F.: Lexikon zur Bibel. 2.Aufl.; 1973


Hinweise zur Benützung des Lexikons
Um das Lexikon sinnvoll verwenden zu können, brauchen sie ein Computer-Bibelprogramm, das einen strongverschlüsselten Bibeltext enthält. Diese Bibelprogramme gibt es kostenlos (z.B. SOB, ISA, ua.) oder kostenpflichtig (z.B. CLeVer, Omnipro, ua.). Sie öffnen dann im Bibelprogramm einen strongverschlüsselten Bibeltext in einem Fenster, und das Griechisch-Deutsch Strong Lexikon mit WinWord in einem zweiten Fenster. Wenn sie dann im Lexikon eine bestimmte Strongnummer suchen wollen, können sie am schnellsten durch scrollen am rechten Balkenrand zu dieser Strongnummer gelangen. Oder sie verwenden die Funktion „Suchen“ in WinWord um die gewünschte Strongnummer zu finden. Dazu müssen sie aber die Strongnummer mit 7 Ziffern eingeben, z.B.:

für Strong Nr. 1 die Ziffernfolge 0000001 usw.
für Strong Nr. 10 die Ziffernfolge 0000010 usw.
für Strong Nr. 100 die Ziffernfolge 0000100 usw.
für Strong Nr. 1000 die Ziffernfolge 0001000 usw.

Das Lexikon ist alphabetisch geordnet. Vor jedem griechischen Wort steht die entsprechende "Strong-Nr.", damit auch Benutzer welche die Griechische Sprache nicht beherrschen, das Lexikon gewinnbringend verwenden können. Rechts neben der "Strong Nr." steht das dazugehörige griechische Wort in deutscher Umschrift.

Nach einer Leerzeile folgen hinter dem Zeichen √ Angaben zur Herkunft bzw. Zusammensetzung des Wortes. Für die Etymologie wurden die Angaben in: Strong J.: A Concise Dictionary of the Words in the Greek Testament, 1890; sowie: Wigram G.V.: The Englishman`s Greek Concordance of the New Testament, Ninth edition, 1979; verwendet, sofern sie noch auf dem heutigen Stand der vergleichenden Sprachforschung waren. Wo dies nicht der Fall war, wurden folgende Werke zur Bearbeitung herangezogen: Walde A./Pokorny J.: Etymologisches Wörterbuch der indogermanischen Sprachen. 1927- Frisk H.: Etymologisches Wörterbuch der griechischen Sprache. 1960-72 Prellwitz W.: Etymologisches Wörterbuch der griechischen Sprache. 1905 Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch; 1985 Krämer H.: Griechische Wortkunde. 2.Aufl.; 1975-78 Slotty F.: Einführung ins Griechische. 5.Aufl., 1964 Mit Hilfe der Strong Nummern innerhalb der Etymologieangaben kann man bis zum Ursprungswort zurückgehen. Dort findet man dann unter der Überschrift "Wortfamilie" die ganze Wortfamilie aufgelistet. Auf diese Weise kann man auch übergreifende Wortstudien innerhalb einer Wortfamilie durchführen.

In Klammern: (w.: .....) ist manchmal die buchstäbliche Bedeutung des griechischen Wortes wiedergegeben, die jedoch nicht als Übersetzung betrachtet werden soll, sondern bloß Verständnis geben will wie sich die Bedeutung des Wortes aus der etymologischen Herkunft heraus entwickelte. Dann folgt eine Angabe über die grammatische Funktion des Wortes (z.B. Zeitwort, Hauptwort, Eigenschaftswort, usw.) und wie oft es im Griechischen Neuen Testament vorkommt. Diese Zahl kann aber im Vergleich mit anderen Wörterbüchern aufgrund der verschiedenen Handschriften variieren.

Hinter der Abkürzung: Gräz.: (siehe Abkürzungsverzeichnis) findet man bei vielen Wörtern Bedeutungen angeführt, die das betreffende Wort in der griechischen Literatur sonst noch hat. Manche dieser Bedeutungen könnten auch für das Neue Testament zutreffen, was im Einzelfall vom Kontext der Bibelstelle her zu prüfen ist.

Hinter der Abkürzung: LXX: (siehe Abkürzungsverzeichnis) findet man bei einigen Wörtern Hinweise auf besondere Bedeutungen des Wortes in der Septuaginta, der griechischen Übersetzung des Alten Testaments. Manche griechischen Wörter im Neuen Testament sind nämlich nur vom Hintergrund des Alten Testaments her richtig zu verstehen. Hinter der Abkürzung: Synonyme siehe: findet man bei manchen Wörtern Informationen zu sinnverwandten Wörtern und ihren feinen Bedeutungsunterschieden. Die Unterscheidung von Synonyma ist einerseits eine wichtige, andererseits auch eine sehr heikle Angelegenheit. Moderne (und liberale) Gelehrte neigen dazu die Unterschiede bei den Synonyma herunterzuspielen. Wer aber an die "Verbal-Inspiration" glaubt, sieht die Notwendigkeit einer Unterscheidung. Es ist jedoch zu beachten, dass die Unterscheidungen bei einem Wort sich manchmal nur auf seinen Gebrauch im NT beziehen, und auch nicht an jeder Stelle wo dieses Wort im NT vorkommt gegeben sein müssen. Auch müssen nicht alle Unterscheidungsmerkmale auf einmal bei einem Wort zutreffen! Mit dieser Vorsichtsregel im Hinterkopf, ist das Studium der Synonyma ein unverzichtbares Hilfsmittel zum exakteren Verständnis neutestamentlicher Aussagen. Die aufgezeigten Unterscheidungen betreffen meistens (aber nicht immer) auch die verwandten Wörter der gleichen Wortfamilie.

Nach einer weiteren Leerzeile werden unter: I.) II.) III.) usw. die Hauptbedeutung(en) wiedergegeben, die das betreffende Wort im Neuen Testament hat. Es wurde versucht jedes griechische Wort mit einem Eigenen deutschen Wort wiederzugeben, was jedoch nicht in allen Fällen gelang, ohne dass der Sprache Gewalt angetan worden wäre. Es war daher nötig, auch neue „Wortschöfungen“ zu etablieren, die sich möglichst eng an die griechische Wortbedeutung anlehnen. Jede Hauptbedeutung ist mit: 1) 1a) 1b); 2) 2a) 2b) usw. untergliedert um die Hauptbedeutung(en) des Wortes zu untergliedern und ausführlicher zu beschreiben. Dahinter sind dann beispielhaft Schriftstellen aus der LXX und dem Neuen Testament angeführt. Bei den Stellenangaben aus der LXX ist das betreffende griechische Wort in den deutschen Bibeln manchmal ganz anders übersetzt, da die deutschen Übersetzungen des AT den hebräischen Masoretentext (MT) und nicht den griechischen LXX-Text übersetzen! Es könnten auch Fehler aufgrund der unterschiedlichen Verszählung von Masoretentext und LXX-Text enthalten sein.

Schließlich wird hinter der Abkürzung: Ggs. (= Gegensatz) manchmal auf ein Wort verwiesen, welches das direkte Gegenteil zu dem betreffenden Wort bildet.

Korrektur- und Verbesserungsvorschläge werden dankbar angenommen. Sie werden, wenn sie berechtigt sind, in zukünftige Updates eingearbeitet. Geben sie aber bitte die Fachliteratur an, auf die Sie ihre Vorschläge gründen. Korrekturvorschläge senden sie bitte an folgende E-mail-Adresse: gskautz@gmail.com




Für die Bearbeitung des Lexikons wurde folgende Fachliteratur verwendet:
Dabei bezieht sich die erste Zahl auf das Werk, die zweite römische Zahl auf einen eventuellen Band und die dritte Zahl auf die Seite in diesem Werk.
z.B. bedeutet:
(1,1256): Bauer-Aland: Wörterbuch zum Neuen Testament, Spalte 1256
oder:
(10/IV/314): 10 = Kittel/Friedrich: Theologisches Wörterbuch zum NT, IV = Band IV, 314 = Seite 314


(1) Bauer/Aland: Wörterbuch zum Neuen Testament. 6.Aufl.; 1988
(2) Haubeck W., H.v.Siebenthal: Neuer sprachlicher Schlüssel zum griechischen NT, 2.Aufl., 2007
(3) Blass/Debrunner/Rehkopf: Grammatik d. neutestamentlichen Griechisch. 15.Aufl.; 1979
(4) Deißmann A.: Bibelstudien. 1895
(5) Wigram G.V.: The Englishman`s Greek Concordance of the New Testament, Ninth edition, 1979
(6) Interlinear Scripture Analyzer 2.0.8; Computer-Bibelprogramm
(7) Dietzfelbinger E.: Das Neue Testament, Interlinear Übersetzung, Griechisch-Deutsch. 1986
(8) Hainz J. [Hrsg]: Münchener Neues Testament, 2.Auflage, 1988
(9) Die Heilige Schrift, Elberfelder Übersetzung, CSV, 6.Auflage, 2013
(10) Kittel/Friedrich: Theologisches Wörterbuch zum NT. 11Bände, 1933-79
(11) Coenen L. [Hrsg.]: Theol. Begriffslexikon zum NT. 6.Aufl.; 2Bände, 1983
(12) Burton E.: Syntax of the Moods and Tenses in NT Greek. 1894
(13) Zerwick M.: Biblical Greek. 1963
(14) Jeremias J.: Die Gleichnisse Jesu. 10.Auflage, 1984
(15) Dalman G.: Arbeit und Sitte in Palästina, 8 Bände
(16) Deißmann A.: Bibelstudien, 1895
(17) Trench R.: Synonyms of the NT. 9.Aufl.; 1880 (reprint)
(18) Turner N.: Grammatical Insights into the NT. 1965
(19) Holtzmann H.J.: Die Pastoralbriefe, 1880
(20) Godet F.: Kommentar zu dem Evangelium des Lukas, 1890
(21) Nicoll W. Robertson: The Expositor's Greek Testament. Vol. I-V, 1988 (reprint)
(22) Robertson A.T.: Word Pictures in the NT. Vol. I-VI, 1930
(23) Berry G.R.: Dictionary of NT Greek Synonyms.
(24) Slotty F.: Einführung ins Griechische. 5.Aufl., 1964
(25) Godet F.: Kommentar zu dem Evangelium des Johannes, Nachdruck von 1903
(26) Godet F.: Kommentar zu dem Brief an die Römer, 1886
(27) Metzger B.M.: A Textual Commentary on the Greek NT (corrected Edition); 1975
(28) Deißmann A.: Licht vom Osten, 4.Aufl.; 1923
(29) Frisk H.: Etymologisches Wörterbuch der griechischen Sprache. 1960-72
(30) Krämer H.: Griechische Wortkunde. 2.Aufl.; 1975-78
(31) Godet F.: Kommentar zu dem ersten Brief an die Korinther, 1886
(32) Friberg T.: Analytical Greek NT. 1981
(33) Douglas J.D. [Hrsg.]: New Bible Dictionary. 2.Aufl.; 1982
(34) Edersheim A.: The Life and Times of Jesus the Messiah. 3.Aufl.; 1886
(35) Field F.: Notes on the Translation of the NT. 1899
(36) Zahn Th.: Das Evangelium des Matthäus, 1905
(37) Moulton/Milligan, The Vocabulary of the Greek Testament illustrated from the Papyri; 1930
(38) Strack H.L. & Billerbeck P.: Kommentar zum Neuen Testament aus Talmud und Midrasch, 4 Bände; 1922-
(39) Güthling O.: Langenscheidts Taschenwörterbuch, Deutsch-Altgriechisch. 1987
(40) Ouweneel W.J.: Der Brief an die Galater; 1998
(41) Moulton/Howard/Turner: A Grammar of NT Greek. 4 Bände. 1963-76
(42) Rienecker F.: Lexikon zur Bibel. 2.Aufl.; 1973
(43) Gemoll W.: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch; 1985
(44) Zerwick M./Grosvenor M.: A Grammatical Analysis of the Greek NT. 3.Aufl.; 1988
(45) Vine's Complete Expository Dictionary of Old and New Testament Words; 1985
(46) Dalman G.: Orte und Wege Jesu; 1924
(47) Die Bibel; Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift; 1986
(48) MacDonald W.: Kommentar zum Neuen Testament, 1994
(49) Willis G.C.: Sacrifices of Joy, being Meditations on Philippians; 1976
(50) Ouweneel W.J.: Das Buch der Offenbarung, 1995
(51) Rossier H.: Die symbolische Sprache der Offenbarung, Neudruck 1982
(52) Der kleine Pauly; Lexikon der Antike, 5 Bände, 1979
(53) Ouweneel W.J.: Der Brief an die Hebräer, 1994
(54) Vanheiden K.H.: Die Jesus Chronik (NeÜ)-Evangelienharmonie, 2007
(55) Walde A./Pokorny J.: Etymologisches Wörterbuch der indogermanischen Sprachen. 1927-
(56) Prellwitz W.: Etymologisches Wörterbuch der griechischen Sprache. 1905
(57) Passow F.: Handwörterbuch der Griechischen Sprache, 2 Bände, 1852
(58) Schwaiger A.: Geschichte und Gott; 2015
(59) Gute Nachricht für Teens, Sacherklärungen (Zitat zu der entsprechenden Bibelstelle)
(60) Archer G. L.: Schwer zu verstehen?; 1982 (Deutsch 2005)
(61) Walvoord J.F.: Kommentar zur Bibel, 5 Bände
(62) Zahn Th.: Das Evangelium des Johannes, 3+4. Aufl., 1912
(63) Liddel-Scott: A Greek-Englisch Lexicon (New edition), 1925-1940
(64) Geisler N.L./Howe Th.: Antworten auf schwierige Fragen, 1992 (Deutsch 2018)
(65) Keener C.S.: Kommentar zum Umfeld des Neuen Testaments, 3 Bände, 1993
(66) Zahn Th.: Die Offenbarung des Johannes, 1924
(67) Ewald P..: Die Briefe des Paulus an die Epheser, Kolosser und Philemon; 1905
(68) Ramsay W.M.: The Letters to the Seven Churches of Asia. 1904
(69) Zahn Th.: Der Brief des Paulus an die Galater. 1922
(70) Ewald P.: Der Brief des Paulus an die Philipper. 1917
(71) Wohlenberg G.: Der erste und zweite Thessalonicherbrief, 1903
(72) Wohlenberg G.: Die Pastoralbriefe, 1911
(73) Bachmann Ph.: Der erste Brief des Paulus an die Korinther, 1910
(74) Bachmann Ph.: Der zweite Brief des Paulus an die Korinther, 1918
(75) Wohlenberg G.: Das Evangelium des Markus, 1910
(76) Zahn Th.: Das Evangelium des Lukas, 1913
(77) Zahn Th.: Die Apostelgeschichte des Lukas, 1919
(78) Zahn Th.: Der Brief des Paulus an die Römer. 1910
(79) Riggenbach E.: Der Brief an die Hebräer, 1913
(80) Hauck Fr.: Der Brief des Jakobus, 1926
(81) Wohlenberg G.: Der erste und zweite Petrusbrief und der Judasbrief, 1923
(82) Woodrow R.: Die Römische Kirche, Mysterien-Religion aus Babylon, 1992
(83) Liebi R.: Die Bibel - absolut glaubwürdig, 2017
(84) Linnemann E.: Gleichnisse Jesu, 1975


Abkürzungsverzeichnis samt grammatikalischen Erklärungen:

√ = entstanden aus...; Herkunft oder Ableitung von...; Verwandtschaft mit anderen indogermanischen Sprachen; aus der Wurzel von...; zusammengesetzt aus Strong Nr. ... und Strong Nr. ...

→ = daraus ergab sich die folgende Bedeutung: ..., daraus folgt...,

? = unsicher, fraglich

- = steht anstelle eines Wortteiles; z.B.: anbinden, zu-, = anbinden, zubinden

Abl. = Ableitung von ...

abs. = absolut (= unabhängiges Wort), d.h. objektloser Gebrauch eines transitiven Zeitwortes oder eines Adjektivs.

abstr. = abstrakt (nicht gegenständlich, d.h. nicht mit d. Sinnen wahrnehmbar: z.B. die Liebe)

Adj. = Adjektiv (Eigenschaftswort)

adj. = adjektivisch (als Eigenschaftswort) gebraucht

Adv. = Adverb (Umstandswort)

adv. = adverbiell (als Umstandswort) gebraucht

ägypt. = ägyptisch; Ursprung oder Verwandtschaft mit dem Altägyptischen

ahdt. = althochdeutsch; indogermanische Verwandtschaft mit dem Althochdeutschen

ai. = altindisch, Sanskrit; ; indogermanische Verwandtschaft mit dem Altindischen

Akk. = Akkusativ (Antwort auf d. Frage: Wen?)

Akt. = Aktiv (Tätigkeitsform)

akt. = aktivisch gebraucht

allg. = allgemein

Anm. = Anmerkung

Aor. = Aorist

ABR- = Adverb gebraucht als Relativum

APR- = Relativpronomen

arab. = arabisch; Ursprung oder Verwandtschaft mit dem Arabischen

aram. = aramäisch; Ursprung oder Verwandtschaft mit dem Aramäischen

Art. = Artikel

AT = Altes Testament

Bed. = (in der) Bedeutung

bildl. = bildliche Bedeutung

bzw. = beziehungsweise

cop. = a- copulativum

d. = der, die, das

Dat. = Dativ (Antwort auf d. Frage: Wem?)

d.h. = das heißt...

d.i. = das ist...

Dem. = Deminutiv (Verkleinerungsform)

dir. = direktiv, d.h. d. Aktion d. Kompositums konzentriert sich auf ein Objekt. Das Simplex ist in diesem Fall allgemein, d. Kompositum mit besonderem Nachdruck zu verstehen, nämlich als Ausrichtung auf ein Objekt hin.

dt. = deutsch

e. = ein, einer, eine, eines

eigtl. = eigentlich

epexeg. = epexegetisch, d.h. erläuternd bzw. erklärend

Erg. = d. Ergebnis dessen was d. Grundwort aussagt (bei Hauptwörtern welche eine Tät. und ein Erg. ausdrücken. Erg. bedeutet dabei d. Sache bzw. d. Wirkung welche durch d. Handlung d. Grundwortes zustandekommt.

etw. = etwas

euphem. = euphemistisch d.h. beschönigend ausgedrückt

f., ff. = folgend(e), bei Stellenangaben

Fem. = Femininum (die weibliche Form eines Substantivs)

Fut. = Futurum (Zukunft)

Gen. = Genitiv (Antwort auf d. Frage: Wessen?)

Gen.obj. = Genitiv objektiv; d.h. d. Genitiv gibt d. Objekt an. z.B.: d. Lamm Gottes = d. Lamm für Gott (bereitgestellt).

Gen.subj.= Genitiv subjektiv; d.h. d. Genitiv gibt d. Subjekt an. z.B.: d. Lamm Gottes = d. Lamm von Gott (selbst bereitgestellt).

Ggs. = Gegensatz; im Gegensatz dazu

got. = gotisch; indogermanische Verwandtschaft mit dem Gotischen

griech. = griechisch

Gräz. = Gräzität; d. gesamte übrige griechische Literatur neben d. NT. Es werden Wortbedeutungen angeführt d. auch für d. NT zutreffen könnten, jedenfalls für d. Verständnis d. Wortbedeutung im NT hilfreich sind.

hebr. = hebräisch; Ursprung oder Verwandtschaft mit dem Hebräischen

hell. = hellenistisch, d.h. nachklassisch. Das sogenannte Koine-Griechisch war die Umgangssprache der einfachen Bevölkerung zur Zeit des NT)

Hss. = Handschrift(en); Lesarten in anderen Handschriften

ig. = indogermanisch; etymologische Ableitung aus dem Indogermanischen

Imp. = Imperativ (Befehlsform)

Ind. = Indikativ (Wirklichkeitsform)

indekl. = indeklinabel (d.h. Wortendung grammatisch nicht beugbar)

Inf. = Infinitiv (Nennform)

instr. = instrumental (das Mittel wodurch etw. geschieht: mittels)

Interj. = Interjektion: eine Ausrufungspartikel

intr. = intransitiv; Ein Zeitwort d. nicht zielgerichtet ist, weil kein Objekt notwendig ist (z.B.: sitzen: -→ Ich sitze.). Manche griech. Zeitwörter haben sowohl eine transitive als auch eine intransitive Bedeutung!

Ipf. = Imperfekt

Jhdt. = Jahrhundert

Jt. = Jahrtausend

jmd. = jemand

jmdn. = jemanden

jmdm. = jemandem

jmds. = jemandes

kausal = d. Grund oder d. Ursache angebend

Komp. = Komperativ

Konj. = Konjunktiv (Möglichkeitsform)

Konj. = Konjunktion (= Bindewort - ein Wort d. Satzteile miteinander verbindet)

konj. = konjunktivisch (als Bindewort) gebraucht

konkr. = konkret (gegenständlich, mit d. Sinnen wahrnehmbar: z.B. d. Haus)

kontr. = kontraktiert aus ... (d.h. eine zusammengezogene Form aus...)

korrel. = korrelativ: ergänzend oder in Wechselbeziehung zu... (bei Pronomen)

lat. = lateinisch; indogermaniche Verwandtschaft mit dem Lateinischen

lit. = litauisch; indogermaniche Verwandtschaft mit dem Litauischen

lok. = lokal (= örtlich)

LXX = Septuaginta (griechische Übersetzung d. AT)

Mask. = Maskulinum (die weibliche Form eines Substantivs)

Med. = Medium

MGr. = modernes Griechisch; Bedeutung im Neu-Griechischen

mögl. = möglich(erweise)

neg. = negativ

Neut. = Neutrum (die sächliche Form eines Substantivs)

NF = Nebenform

Subst.Mask. = Substantiv Maskulin (ein männliches Substantiv)

Subst.Fem. = Substantiv Feminin (ein weibliches Substantiv)

Subst.Neut. = Substantiv Neutrum (ein sächliches Substantiv)

N.indekl. = Nomen indeklinierbar

N.pr. = Nomen proprium (= Eigenname)

nhdt. = neuhochdeutsch; indogermaniche Verwandtschaft mit dem Neuhochdeutschen

Nom. = Nominativ (Antwort auf d. Frage: Wer?)

NT = Neues Testament

od. = oder

Opt. = Optativ (Wunschform)

örtl. = örtlich

Pap. = Papyri; Bedeutung in den Papyri

Part. = Partikel

Pass. = Passiv (Leideform)

pass. = passivisch gebraucht

perf. = perfektiv; bei Komposita drückt es d. Vollendung oder eine Verstärkung des Grundwortes (Simplex) aus. D.h. die Präposition als Vorsilbe bringt die Aktion des Zeitwortes (Simplex) zu einem definitiven Ergebnis. z.B.: κειμαι = sich legen → κατα-κειμαι = sich nieder-legen.

pers. = persisch; Ursprung oder Verwandtschaft mit dem Persischen

Pf. = Perfekt

Pl. = Plural (Mehrzahl)

Plpf. = Plusquamperfekt

Präd. = Prädikat (Satzaussage)

Präp. = Präposition (Verhältniswort)

präp. = präpositional

Präs. = Präsens (Gegenwart)

priv. = a- privativum; eine Vorsilbe d. eine Verneinung ausdrückt. dt. z.B.: un-,

prol. = prolongiert, d.h. eine verlängerte Form

Pron. = Pronomen (ein persönliches Fürwort, d.h. ein Wort d. für eine vorherige oder nachfolgende Person, ein Individium, eine Sache oder einen Namen steht)

proth. = a- protheticum; ein Vorlaut aus Gründen des Wohlklanges, jedoch ohne besondere Bedeutung

Ptz. = Partizip

rabb. = rabbinisch; Bedeutung in der jüdischen Literatur (Talmud, Midrasch, Targum, usw.)

röm. = römisch

s. = siehe

sem. = semitisch; aus d. Semitischen

Sg. = Singular (Einzahl)

spez. = speziell

Subj. = Subjekt (Satzgegenstand)

Subst. = Substantiv (Hauptwort)

subst. = substantivisch (haupwörtlich gebraucht)

Superl. = Superlativ

Syn. = Synonym für ...; synonym; Wörter d. sinnverwandt sind d.h. fast d. gleiche Bedeutung haben mit ihrer entsprechenden Strong Nr.

Tät. = d. Tätigkeit dessen was d. Grundwort aussagt

temp. = temporal (= zeitlich)

tr. = transitiv; Ein Zeitwort ist dann transitiv, wenn es zielgerichtet auf ein Objekt ist (z.B.: nehmen: Ich nehme... Was? → Ich nehme einen Apfel); und wenn es ins Passiv gesetzt werden kann: nehmen → Pass.: genommen werden). Manche griechischen Zeitwörter haben sowohl eine transitive als auch eine intransitive Bedeutung.

T.R. = Textus Receptus; eine ältere Grundtextausgabe d. NT.

t.t. = terminus technicus (Fachausdruck)

u. = und

ua. = und andere (Bibelstellen)

uva. = und noch viele andere (Bibelstellen)

übertr.: = übertragene Bedeutung

udgl. = und dergleichen

unbek. = unbekannt

unpers. = unpersönlich

uö. = und öfter

Urspr. = vom Ursprung d. Wortes ...,

urspr. = ursprünglich

usw. = und so weiter

Var. = Variante; andere Lesart in d. Handschriften

Vb. = Verbum (Tätigkeitswort, Zeitwort)

Vb.Med. = Zeitwort im Medium

Vb.Dep. = Zeitwort als Deponens mit Aktiv Bedeutung

Vb.Dep.Med. = Zeitwort als Deponens mit Medium Bedeutung

Vb.Dep.Pass. = Zeitwort als Deponens mit Passiv Bedeutung

vgl., Vgl. = vergleiche

viell. = vielleicht

Vok. = Vokativ (Anrede - Fall)

w. = wörtlich

W. = aus der (meist indogermanischen) Wurzel

z.B. = zum Beispiel

zeitl. = zeitlich