Neue evangelistische Übersetzung (2014)Psalmen - Kapitel 105

1 Lobt Jahwe! Ruft aus seinen Namen, macht den Völkern seine Taten bekannt!
2 Singt ihm, spielt ihm und redet von all seinen Wundern!
3 Rühmt euch seines heiligen Namens! Die ihn suchen, können sich freuen!
4 Fragt nach Jahwe und seiner Macht, sucht seine Nähe zu aller Zeit!
5 Denkt an die Wunder, die er tat, die Beweise seiner Macht und seine Rechtsentscheide.
6 Ihr Nachkommen seines Dieners Abraham, ihr Söhne Jakobs, seine Erwählten:
7 Das ist Jahwe, unser Gott! Seine Rechtsentscheide gelten in der ganzen Welt.
8 Niemals vergisst er seinen Bund – sein Versprechen gilt tausend Generationen –,
9 den er mit Abraham schloss, und seinen Eid mit Isaak.
10 Er gab ihn Jakob als Ordnung, Israel als ewigen Bund.
11 Er sagte: Dir will ich das Land Kanaan geben als Erbland, das euch zugeteilt ist.
12 Sie waren damals leicht zu zählen, nur wenig Leute und Fremde dabei.
13 Sie zogen von einem Volk zum anderen, von einem Reich zu einem anderen Volk.
14 Er erlaubte keinem Menschen, sie zu bedrücken, ihretwegen wies er Könige zurecht:
15 "Tastet meine Gesalbten nicht an, tut meinen Propheten nichts Böses!"
16 Dann brachte er eine Hungersnot über das Land, entzog jeden Vorrat an Brot.
17 Er schickte ihnen einen Mann voraus: Josef wurde als Sklave verkauft.
18 Sie zwängten seine Füße in Fesseln, Eisen umschloss seinen Hals,
19 bis eintraf, was er vorausgesagt hatte, bis das Wort Jahwes seine Unschuld bewies.
20 Der König befahl, seine Fesseln zu lösen, der Herrscher über Völker ließ ihn frei.
21 Er setzte ihn zum Herrn über sein Haus, zum Herrscher über seinen ganzen Besitz,
22 um seine Oberen durch seinen Willen zu fesseln, seine Ältesten Weisheit zu lehren.
23 Dann kam Israel nach Ägypten, Jakob wurde Gast im Lande Hams.
24 Gott ließ sein Volk sehr fruchtbar sein, machte es stärker als seine Bedränger.
25 Er änderte ihr Herz zum Hass gegen sein Volk, sie begannen seine Diener zu täuschen.
26 Da schickte er Mose, seinen Diener, und Aaron, den Mann seiner Wahl.
27 Sie taten die angekündigten Zeichen, seine Machtbeweise im Land der Hamiten.
28 Er schickte Finsternis, machte es finster, diesmal widersprachen sie nicht.
29 Er verwandelte ihre Gewässer in Blut, ließ ihre Fische darin sterben.
30 Das Land wimmelte von Fröschen bis in den Palast ihres Königs.
31 Auf seinen Befehl kam das Ungeziefer, Stechmücken über das ganze Gebiet.
32 Er gab ihnen Hagel als Regen, Blitze flammten über das Land.
33 Er ließ Trauben und Feigen verderben, zerbrach die Bäume in ihrem Gebiet.
34 Er befahl: Da kamen Heuschreckenschwärme, und ihre Larven waren ohne Zahl.
35 Sie fraßen alles Grün im Land, sie fraßen alle Felder kahl.
36 Er erschlug alle Erstgeburt in ihrem Land, die Ersten ihrer Manneskraft.
37 Dann führte er sie heraus, beladen mit Silber und Gold, kein Gebrechlicher fand sich in all ihren Stämmen.
38 Ägypten war froh, als sie zogen, denn die Angst vor ihnen hatte sie gepackt.
39 Er breitete eine Wolke als Decke aus, ein Feuer, um die Nacht zu erleuchten.
40 Sie forderten; da ließ er Wachteln kommen und sättigte sie mit Himmelsbrot.
41 Er öffnete den Felsen; da floss Wasser heraus. Es lief wie ein Strom in die Wüste.
42 Ja, er dachte an sein heiliges Wort und an seinen Diener Abraham.
43 Er führte sein Volk in Freude heraus, in Jubel seine Erwählten.
44 Er gab ihnen die Länder der Völker, sie erhielten den Ertrag fremder Arbeit,
45 damit sie seinen Ordnungen folgten und seinen Weisungen gehorchten. Halleluja, preist Jahwe!

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