GRIECHISCH-DEUTSCH STRONG LEXIKON (2017)

Copyright © Gerhard Kautz
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Vorwort

Vor mehr als 100 Jahren hatte der Theologe James Strong die geniale Idee jedem griechischen Wort des NT in alphabetischer Reihenfolge eine eigene Nummer zu geben. Gleichzeitig verfasste er ein Griechisch-Englisches Lexikon, aufbauend auf dieses Nummernsystem. Damit hatten auch Bibelleser die nicht Griechisch konnten Zugang zu einem Griechischen Lexikon. Ebenso wurden im Laufe der Jahre andere Nachschlagewerke mit dem Strongschen Nummernsystem ausgestattet, z.B. "The Interlinear Bible" von Jay P. Green Sr., W. E. Vines "Expository Dictionary of New Testament Words" und Georg V. Wigrams "The Englischmans Greek Concordance of the New Testament". Im deutschsprachigen Raum hatte sich das Strongsche Nummernsystem jedoch leider nicht durchgesetzt. Inzwischen bieten aber auch verschiedene Computer-Bibelprogramme strongverschlüsselte Bibeltexte in Deutsch, Griechisch und andern Sprachen an. Damit ergibt sich auch der Bedarf an einem strongverschlüsselten Griechisch-Deutsch Lexikon, der mit diesem Werk abgedeckt werden soll.

Die Wörterbücher von:
Grimm/Thayer J.H.: A Greek-English Lexicon of the NT. 1897; und Strong J.: Dictionary of the Greek Testament. 1890; wurden, zusammen mit anderer theologischer Fachliteratur (siehe Literaturverzeichnis) für dieses Lexikon als Grundlage verwendet. Sie wurden jedoch im Zuge der Übersetzung stark überarbeitet, indem sie sachlich ergänzt und völlig neu konzipiert wurden. Angaben zu Personen, Orten, Maßen, Gewichten, Münzen, kulturellen Sitten und Bräuchen, sowie zu Sachverhalten wurden unter Zuhilfenahme der Fachliteratur auf den neuen Stand der Altertumsforschung gebracht.


Hinweise zur Benützung des Lexikons
Das Lexikon ist alphabetisch geordnet. Vor jedem griechischen Wort steht die entsprechende "Strong-Nr.", damit auch solche Benutzer die die Griechische Sprache nicht beherrschen, es gewinnbringend verwenden können. Rechts neben der "Strong Nr." steht das dazugehörige griechische Wort in deutscher Umschrift.

Nach einer Leerzeile folgen hinter dem Zeichen < Angaben zur Herkunft bzw. Zusammensetzung des Wortes. Für die Etymologie wurden die Angaben in: Strong J.: "A Concise Dictionary of the Words in the Greek Testament". 1890; verwendet, sofern sie noch auf dem heutigen Stand der vergleichenden Sprachforschung waren. Wo dies nicht der Fall war, wurden andere Werke (siehe Literaturliste) zur Bearbeitung herangezogen. Je nach Bibelprogramm, können die Strong Nummern innerhalb der Etymologieangaben mittels Doppelklick der linken Maustaste eingeblendet werden, aus dem sich das betreffende Wort herleitet. Auf diese Weise kann man bis zum Ursprungswort zurückgehen. Dort findet man dann unter der Überschrift "Wortfamilie" die ganze Wortfamilie aufgelistet. Auf diese Weise kann man auch übergreifende Wortstudien innerhalb einer Wortfamilie durchführen.

In Klammern: (w. .....) ist manchmal die buchstäbliche Bedeutung des griechischen Wortes wiedergegeben, welche jedoch nicht als Übersetzung betrachtet werden soll, sondern bloß Verständnis geben will wie sich die Bedeutung des Wortes aus der etymologischen Herkunft heraus entwickelte. Dann folgt eine Angabe über die grammatische Funktion des Wortes (z.B. Zeitwort, Hauptwort, Eigenschaftswort, usw.) und wie oft es im Griechischen Neuen Testament vorkommt.

Hinter der Abkürzung: Gräz. (siehe Abkürzungsverzeichnis) findet man bei vielen Wörtern Bedeutungen angeführt, welche das betreffende Wort in der griechischen Literatur sonst noch hat. Manche dieser Bedeutungen könnten auch für das Neue Testament zutreffen, was im Einzelfall vom Textzusammenhang der Stelle her zu prüfen ist.

Hinter der Abkürzung: LXX (siehe Abkürzungsverzeichnis) findet man bei einigen Wörtern Hinweise auf besondere Bedeutungen des Wortes in der Septuaginta, der griechischen Übersetzung des Alten Testaments. Manche griechischen Wörter im Neuen Testament sind nämlich nur vom Hintergrund des Alten Testaments her richtig zu verstehen.

Nach einer weiteren Leerzeile werden unter: I.) II.) III.) usw. die Hauptbedeutung(en) wiedergegeben, die das betreffende Wort im Neuen Testament hat. Es wurde versucht zu vermeiden, verschiedene griechische Wörter mit einem gleichen deutschen Wort wiederzugeben, was jedoch nicht in allen Fällen gelang ohne dass der Sprache Gewalt angetan worden wäre. Jede Hauptbedeutung ist mit: 1) 1a) 1b); 2) 2a) 2b) usw. untergliedert um die Hauptbedeutung(en) des Wortes zu untergliedern und ausführlicher zu beschreiben.
Dahinter sind dann beispielhafte Schriftstellen aus der LXX und dem Neuen Testament angeführt. Sie können je nach Bibelprogramm mittels Maus-Doppelklick angezeigt werden. Achtung: Manchmal gibt es eine Fehlermeldung, wenn das Programm aufgrund unterschiedlicher Verszählung in den Bibelübersetzungen eine Bibelstelle nicht findet. Bei den Stellenangaben aus der LXX ist das betreffende griechische Wort in der deutschen Bibel manchmal ganz anders übersetzt, da die deutsche Übersetzung des AT den hebräischen Masoretentext und nicht den griechischen LXX-Text übersetzt! Es könnten auch Fehler aufgrund der unterschiedlichen Verszählung von Masoretentext und LXX-Text enthalten sein.

Bei manchen Wörtern steht in der ersten Zeile rechts: Synonyme siehe:... Diese Nummern können mit dem Mauszeiger angegangen werden und dann mit der linken Maustaste mittels Doppelklick eingeblendet werden. Man findet dort Informationen zu sinnverwandten Wörtern und ihren feinen Bedeutungs- unterschieden. Die Unterscheidung von Synonyma ist einerseits eine wichtige, andererseits auch eine sehr heikle Angelegenheit. Moderne (und liberale) Gelehrte neigen dazu die Unterschiede bei den Synonyma herunterzuspielen. Wer aber an die "Verbal-Inspiration" glaubt, sieht die Notwendigkeit einer Unterscheidung. Es ist jedoch zu beachten, dass die Unterscheidungen bei einem Wort sich manchmal nur auf seinen Gebrauch im NT beziehen und auch nicht an jeder Stelle wo dieses Wort im NT vorkommt gegeben sein müssen. Auch müssen nicht alle Unterscheidungsmerkmale auf einmal bei einem Wort zutreffen! Mit dieser Vorsichtsregel im Hinterkopf, ist das Studium der Synonyma ein unverzichtbares Hilfsmittel zum exakteren Verständnis neutestamentlicher Aussagen. Die aufgezeigten Unterscheidungen betreffen übrigens meistens (aber nicht immer) auch die verwandten Wörter der gleichen Wortfamilie.

Schließlich wird hinter der Abkürzung: Ggs. (= Gegensatz) manchmal auf ein Wort verwiesen, welches das direkte Gegenteil zu dem betreffenden Wort bildet.

Für Korrektur- und Verbesserungsvorschläge sind wir offen und dankbar und werden sie, wenn berechtigt, in zukünftige Updates einarbeiten. Geben Sie aber bitte die Fachliteratur an, auf welche Sie ihre Vorschläge gründen. Vorschläge senden sie bitte an folgende email-Adresse: gskautz@gmail.com




Zur Bearbeitung herangezogene Fachliteratur
(1) Abbott-Smith: A Manual Greek Lexicon of the New Testament. 3.Aufl.; 1937
(2) Bauer/Aland: Wörterbuch zum Neuen Testament. 6.Aufl.; 1988
(3) Blass/Debrunner/Rehkopf: Grammatik d. neutestamentl. Griechisch. 15.Aufl.; 1979
(4) Deißmann A.: Bibelstudien. 1895
(5) Deißmann A.: Neue Bibelstudien. 1897
(6) Deißmann A.: Licht vom Osten. 4.Aufl.; 1923
(7) Moulton/Howard/Turner: A Grammar of NT Greek. 4 Bände. 1963-76
(8) Moulton/Milligan: The Vocabulary of the Greek Testament illustrated from the Papyri and other non-literary Sources. 1930
(9) Hainz J. [Hrsg.]: Münchener Neues Testament. 2.Aufl.: 1989
(10) Kittel/Friedrich: Theologisches Wörterbuch zum NT. 11Bände, 1933-79
(11) Coenen L. [Hrsg.]: Theol. Begriffslexikon zum NT. 6.Aufl.; 2Bände, 1983
(12) Burton E.: Syntax of the Moods and Tenses in NT Greek. 1894
(13) Zerwick M.: Biblical Greek. 1963
(14) Zerwick M./Grosvenor M.: A Grammatical Analysis of the Greek NT. 3.Aufl.; 1988
(15) Baader F.H.: Hellenisch-Lexikon. 1988
(16) Vine/Unger/White: Vine's complete Expository Dictionary of Old and New Testament Words. 1985
(17) Trench R.: Synonyms of the NT. 9.Aufl.; 1880 (reprint)
(18) Turner N.: Grammatical Insights into the NT. 1965
(19) Earle R.: Word Meanings in the NT. 1989
(20) Gemoll W.: Griechisch-Deutsches Schul- u. Handwörterbuch. 9.Aufl.; 1965
(21) Nicoll W. Robertson: The Expositor's Greek Testament. Vol. I-V, 1988 (reprint)
(22) Robertson A.T.: Word Pictures in the NT. Vol. I-VI, 1930
(23) Berry: Dictionary of NT Greek Synonyms.
(24) Slotty F.: Einführung ins Griechische. 5.Aufl., 1964
(25) Hoffmann/Siebenthal: Grammatik zum NT. 1985
(26) Aland/Black/Martini/Metzger/Wikgren: The Greek New Testament. 3.Aufl.; 1975
(27) Metzger B.M.: A Textual Commentary on the Greek NT. (corrected Edition); 1975
(28) Metzger B.M.: Lexical Aids for Students of NT Greek. 9.Aufl.; 1969
(29) Frisk H.: Etymologisches Wörterbuch d. griech. Sprache. 1960-72
(30) Krämer H.: Griechische Wortkunde. 2.Aufl.; 1975-78
(31) Rienecker F.: Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen NT. 17.Aufl.; 1984
(32) Friberg T.: Analytical Greek NT. 1981
(33) Douglas J.D. [Hrsg.]: New Bible Dictionary. 2.Aufl.; 1982
(34) Edersheim A.: The Life and Times of Jesus the Messiah. 3.Aufl.; 1886
(35) Field F.: Notes on the Translation of the NT. 1899
(36) Grimm/Thayer J.H.: A Greek-English Lexicon of the NT. being Grimm's Wilke's Clavis Novi Testamenti, translated by J.H.Thayer. 1897
(37) Moulton H.K.: The Analytical Greek Lexicon. 1977 (revised edition)
(38) Strong J.: A Concise Dictionary of the Words in the Greek Testament. 1890
(39) Güthling O.: Langenscheidts Taschenwörterbuch, Deutsch-Altgriechisch. 1987
(40) Konkordanter Verlag Pforzheim: Konkordantes Neues Testament 5. Aufl.; 1980
(41) Dietzfelbinger E.: Das Neue Testament, Interlinear Übersetzung, Griechisch - Deutsch. 1986
(42) Rienecker F.: Lexikon zur Bibel. 2.Aufl.; 1973
(43) Bullinger E.W.: Figures of Speech used in the Bible. 14.Aufl.; 1989
(44) Guthrie D./Motyer J.A.: The new Bible Commentary, revised. 3.Aufl.; 1977 (reprint)
(45) Stowasser J.M.: Der kleine Stowasser, Lateinisch-Deutsches Schulwörterbuch. 3.Aufl.; 1991
(46) Prellwitz Walther: Etymologisches Wörterbuch der griechischen Sprache. 1905
(47) Walde A./Pokorny J.: Etymologisches Wörterbuch der indogermanischen Sprachen. 1927-
(48) Webster's New Encyclopedic Dictionary. Revised Edition, 1995
(49) Papke W.: Das Zeichen des Messias. 1995
(50) Briem Chr.: Grammatik zum Neuen Testament. 1995
(51) Warns J.: Kurzgefasstes Lehrbuch des neutestamentl. Griechisch. 1931
(52) Godet F.: Kommentar zu dem Evangelium des Johannes, Nachdruck von 1903
(53) Online Bible, Griechisch-Deutsch Lexikon, 1995 (und Updates)
(54) Ouweneel W.J., Das Buch der Offenbarung, 1995



Abkürzungsverzeichnis samt grammatikalischen Erklärungen

< = entstanden aus..., Herkunft von..., Verwandtschaft mit...; zu anderen indogermanischen Sprachen

+ = zusammengesetzt (bei Komposita), ein aus ... + ... zusammengesetztes Wort

--> = daraus ergab sich die folgende Bedeutung: ..., daraus folgt...,

? = unsicher, fraglich

- = steht anstelle eines Wortteiles; z.B.: anbinden, zu-, = anbinden, zubinden

Abl. = Ableitung von ...

abs. = absolut (= unabhängiges Wort), d.h. objektloser Gebrauch eines transitiven Zeitwortes oder eines Adjektivs.

abstr. = abstrakt (nicht gegenständlich, d.h. nicht mit d. Sinnen wahrnehmbar: z.B. die Liebe)

Adj. = Adjektiv (Eigenschaftswort)

adj. = adjektivisch (als Eigenschaftswort) gebraucht

Adv. = Adverb (Umstandswort)

adv. = adverbiell (als Umstandswort) gebraucht

ägypt. = ägyptisch

ahdt. = althochdeutsch

ai. = altindisch, Sanskrit

Akk. = Akkusativ (Antwort auf d. Frage: Wen?)

Akt. = Aktiv (Tätigkeitsform)

akt. = aktivisch gebraucht

allg. = allgemein

Aor. = Aorist

ABR- = Adverb gebraucht als Relativum

APR- = Relativpronomen

arab. = arabisch

aram. = aramäisch

Art. = Artikel

AT = Altes Testament

Bed. = (in der) Bedeutung

bildl. = bildliche Bedeutung

bzw. = beziehungsweise

cop. = a- copulativum

d. = der, die, das

Dat. = Dativ (Antwort auf d. Frage: Wem?)

d.h. = das heißt

Dem. = Deminutiv (Verkleinerungsform)

dir. = direktiv, d.h. d. Aktion d. Kompositums konzentriert sich auf ein Objekt. Das Simplex ist in diesem Fall allgemein, d. Kompositum mit besonderem Nachdruck zu verstehen (nämlich als Ausrichtung auf ein Objekt hin).

dt. = deutsch

e. = ein, einer, eine, eines

eigtl. = eigentlich

epexeg. = epexegetisch, d.h. erläuternd bzw. erklärend

Erg. = d. Ergebnis dessen was d. Grundwort aussagt (bei Hauptwörtern welche eine Tät. und ein Erg. ausdrücken. Erg. bedeutet dabei d. Sache bzw. d. Wirkung welche durch d. Handlung d. Grundwortes zustandekommt.

etw. = etwas

euphem. = euphemistisch d.h. beschönigend ausgedrückt

f., ff. = folgend(e), bei Stellenangaben

fem. = feminin (weiblich)

Fut. = Futurum (Zukunft)

Gen. = Genitiv (Antwort auf d. Frage: Wessen?)

Gen.obj. = Genitiv objektiv; d.h. d. Genitiv gibt d. Objekt an. z.B.: d. Lamm Gottes = d. Lamm für Gott (bereitgestellt)

. Gen.subj.= Genitiv subjektiv; d.h. d. Genitiv gibt d. Subjekt an. z.B.: d. Lamm Gottes = d. Lamm von Gott (selbst bereitgestellt).

Ggs. = Gegensatz; im Gegensatz dazu

got. = gotisch

gr. = griechisch

Gräz. = Gräzität; d. gesamte übrige griechische Literatur neben d. NT. Es werden Wortbedeutungen angeführt d. für d. NT zwar nicht zutreffen, für d. Verständnis d. Wortbedeutung(en) im NT jedoch hilfreich sind.

hebr. = hebräisch

hell. = hellenistisch, d.h. nachklassisch, (Koine)

Hss. = Handschrift(en); Lesarten in anderen Handschriften

ig. = indogermanisch

Imp. = Imperativ (Befehlsform)

Ind. = Indikativ (Wirklichkeitsform)

indekl. = indeklinabel (d.h. Wortendung grammatisch nicht beugbar)

Inf. = Infinitiv (Nennform)

instr. = instrumental (das Mittel wodurch etw. geschieht: mittels)

Interj. = Interjektion: eine Ausrufungspartikel

intr. = intransitiv; Ein Zeitwort d. nicht zielgerichtet ist, weil kein Objekt notwendig ist (z.B.: sitzen: --> Ich sitze.). Manche griech. Zeitwörter haben sowohl eine transitive als auch eine intransitive Bedeutung!

Ipf. = Imperfekt

jmd. = jemand, -en, -em, -es,

kausal = d. Grund oder d. Ursache angebend

kl. = klassisch

Komp. = Komperativ

Konj. = Konjunktiv (Möglichkeitsform)

Konj. = Konjunktion (= Bindewort - ein Wort d. Satzteile miteinander verbindet)

konj. = konjunktivisch (als Bindewort) gebraucht

konkr. = konkret (gegenständlich, mit d. Sinnen wahrnehmbar: z.B. d. Haus)

kontr. = kontraktiert aus ... (d.h. eine zusammengezogene Form aus...)

korrel. = korrelativ: ergänzend oder in Wechselbeziehung zu... (bei Pronomen)

lat. = lateinisch

lit. = litauisch

lok. = lokal (= örtlich)

LXX = Septuaginta (griechische Übersetzung d. AT)

mask. = maskulin (männlich)

Med. = Medium

MGr. = modernes Griechisch

mögl. = möglich(erweise)

neg. = negativ

neut. = neuter (sächlich)

NF = Nebenform

Subst.mask.= Substantiv maskulin (ein männliches Hauptwort)

Subst.fem. = Substantiv feminin (ein weibliches Hauptwort)

Subst.neut.= Substantiv neuter (ein sächliches Hauptwort)

N.indekl. = Nomen indeklinierbar

N.pr. = Nomen proprium (= Eigenname)

nhdt. = neuhochdeutsch

Nom. = Nominativ (Antwort auf d. Frage: Wer?)

NT = Neues Testament

od. = oder

Opt. = Optativ (Wunschform)

örtl. = örtlich

Pap. = Papyri

Part. = Partikel

Pass. = Passiv (Leideform)

pass. = passivisch gebraucht

perf. = perfektiv; bei Komposita drückt es d. Vollendung oder eine Verstärkung des Grundwortes (Simplex) aus. D.h. die Präposition als Vorsilbe bringt die Aktion des Zeitwortes (Simplex) zu einem definitiven Ergebnis. z.B.: \~keimai\~ = sich legen ? \~kata-keimai\~ = sich nieder-legen.

pers. = persisch

Pf. = Perfekt

Pl. = Plural (Mehrzahl)

Plpf. = Plusquamperfekt

Präd. = Prädikat (Satzaussage)

Präp. = Präposition (Verhältniswort)

präp. = präpositional

Präs. = Präsens (Gegenwart)

priv. = a- privativum; eine Vorsilbe d. eine Verneinung ausdrückt. dt. z.B.: un-,

prol. = prolongiert, d.h. eine verlängerte Form

Pron. = Pronomen (ein persönliches Fürwort, d.h. ein Wort d. für eine vorherige oder nachfolgende Person, ein Individium, eine Sache oder einen Namen steht)

proth. = a- protheticum; ein Vorlaut aus Gründen des Wohlklanges, jedoch ohne besondere Bedeutung

Ptz. = Partizip

rabb. = rabbinisch (jüdische Literatur: Talmud, Midrasch, Targum usw.)

röm. = römisch

s. = siehe

sem. = semitisch; aus d. Semitischen

Sg. = Singular (Einzahl)

sp. = speziell

Subj. = Subjekt (Satzgegenstand)

Subst. = Substantiv (Hauptwort)

subst. = substantivisch (haupwörtlich gebraucht)

Superl. = Superlativ

Syn. = Synonym für ...; synonym; Wörter d. sinnverwandt sind d.h. fast d. gleiche Bedeutung haben.

Tät. = d. Tätigkeit dessen was d. Grundwort aussagt

temp. = temporal (= zeitlich)

tr. = transitiv; Ein Zeitwort ist dann transitiv, wenn es zielgerichtet auf ein Objekt ist (z.B.: nehmen: Ich nehme... Was? -> Ich nehme einen Apfel); und wenn es ins Passiv gesetzt werden kann: \nehmen ? Pass.: genommen werden). Manche griechischen Zeitwörter haben sowohl eine transitive als auch eine intransitive Bedeutung.

T.R. = Textus Receptus; eine ältere Grundtextausgabe d. NT.

t.t. = terminus technicus (Fachausdruck)

u. = und

ua. = und andere (Bibelstellen)

uva. = und noch viele andere (Bibelstellen)

übertr.:= übertragene Bedeutung

udgl. = und dergleichen

unbek. = unbekannt

unpers. = unpersönlich

uö. = und öfter

Urspr. = vom Ursprung d. Wortes ...,

urspr. = ursprünglich

usw. = und so weiter

Var. = Variante; andere Lesart in d. Handschriften

Vb. = Verb (Tätigkeitswort, Zeitwort)

Vb.Med. = Zeitwort im Medium

Vb.Dep. = Zeitwort als Deponens mit Aktiv Bedeutung

Vb.Dep.Med. = Zeitwort als Deponens mit Medium Bedeutung

Vb.Dep.Pass.= Zeitwort als Deponens mit Passiv Bedeutung

vgl. = vergleiche

viell. = vielleicht

Vok. = Vokativ (Anrede - Fall)

w. = wörtlich

W. = aus der (meist indogermanischen) Wurzel oder Basis

z.B. = zum Beispiel

zeitl. = zeitlich